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Budenzauber erfreut die Gemüter

Hallenfußball Budenzauber erfreut die Gemüter

Die Fußballer sehnen sich die Winterpause herbei und freuen sich auf den Kick in der Halle. Das nasskalte Wetter sorgt für Spielausfälle und Frust bei den Aktiven und Trainern.

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Wollen den VfL Bückeburg vom Thron stoßen: Timo Kuhnert (links) vom FC Stadthagen und Florim Mustafa vom SC Rinteln.

Quelle: uk

Hallenfußball. Viele Plätze sind gesperrt – auch für den Trainingsbetrieb – da müssen die Fußballlehrer viel improvisieren, um die Spieler bei Laune zu halten. Aber die Rettung naht: In drei Wochen beginnt die allseits beliebte Sparkassen-Masters-Serie. Die Zuschauer sind vom Schaumburger Budenzauber angetan und strömen in die Hallen.

Auf dem Weg zur Endrunde am 24. Januar 2016 in der Obernkirchener Kreissporthalle stehen 13 Qualifikationsturniere auf dem Programm (siehe Kasten). Im Vergleich zum Vorjahr hat sich damit die Anzahl der Turniere von elf auf 13 erhöht. Der FC Hevesen und die FSG Pollhagen-Nordsehl/Lauenhagen sind als Ausrichter neu dabei und eröffnen die Hallenserie am 12. Dezember. Spannung, Emotionen und viele Überraschungen hält der Hallenkick für die Fans parat.

Der VfL Bückeburg gehört als höchst spielende Mannschaft im Kreis natürlich zu den Favoriten. Der Oberligist geht als Titelverteidiger ins Rennen. Aber es gibt viele Herausforderer, die den Branchenprimus stürzen wollen. Der FC Stadthagen, der VfR Evesen, der Mastersieger aus dem Jahr 2014 vom SC Rinteln, der SV Obernkirchen, aber auch die Kreisligisten SV Engern, TSV Algesdorf, TSV Eintracht Exten, SV Nienstädt 09 und FSG Pollhagen-Nordsehl/Lauenhagen waren in den letzten Jahren bei den Masters-Endrunden oftmals vertreten. Die besten acht Mannschaften der Masters-Wertung qualifizieren sich für das finale Turnier.

Auch die A-Junioren sitzen wieder mit im Boot. Doch der Weg zur Masters-Endrunde beim Nachwuchs hat sich grundlegend verändert. In den vergangenen Jahren gab es immer zwei Einladungsturniere. Nun kämpfen 21 A-Junioren-Teams in zwei Staffeln um die begehrten Tickets für das Finale am 23. Januar in der Obernkirchener Kreissporthalle. An jeweils drei Spieltagen qualifizieren sich die vier Erstplatzierten jeder Staffel für die Masters-Endrunde. Da im Spielbetrieb der A-Junioren eine Zusammenarbeit mit dem NFV-Kreis Hameln-Pyrmont besteht, sind auch diese Teams für die Hallensaison zugelassen. „Wir hatten genügend Hallenkapazitäten zur Verfügung, deshalb hat sich der Jugendausschuss dazu entschlossen, den A-Junioren mehr Gelegenheit zu geben, um in der Halle zu kicken“, erklärt der 1. Vorsitzendes des Jugendausschusses, Peter Krebs, den veränderten Modus. Die Jugend-Spiele werden mit einem Futsal-Ball gespielt.

Bis auf den VfL Bückeburg und den SC Rinteln haben sämtliche A-Junioren-Teams aus dem NFV-Kreis Schaumburg das Angebot des Jugendausschusses angenommen. Bückeburgs Jugendleiter Falko Rohrbach begründet den Verzicht mit der großen Verletzungsgefahr: „Unsere A-Junioren spielen in der Niedersachsenliga. Da läuft der Spielbetrieb noch bis zum 12. Dezember. Da gibt es Überschneidungen mit den Terminen. Zudem ist unser Kader klein und wir können verletzungsbedingte Ausfälle nicht kompensieren.“ Auch die Verantwortlichen des SC Rinteln blasen ins gleiche Horn. „Wir spielen in der Futsal-Liga in Hannover mit. Aufgrund von Termindoppelungen ist es uns nicht möglich, an der Masters-Serie teilzunehmen. Unser Kader ist klein, wird von vielen B-Junioren unterstützt. Deshalb können wir uns Verletzte nicht leisten“, erklärt SCR-Trainer Roland Walter.

Nach der Bückeburger Absage zählt der Landesligist JSG Samtg. Niedernwöhren/Enzen zum Favoritenkreis. Auch die Bezirksligisten JSG Deister Unkited, SG Hagenburg/Bokeloh und JSG Hevesen/Hespe wollen bei der Titelvergabe ein Wörtchen mitreden.

Die Termine der einzelnen Spieltage der A-Junioren: 12. Dezember in Hagenburg und Obernkirchen; 19. Dezember in Rinteln; 20. Dezember in Rodenberg; 2. Januar in Helpsen; 8. Januar in Lauenau. seb

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