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Bückeburger grübeln

Bückeburg / Fußball Bückeburger grübeln

Beim VfL Bückeburg macht man sich verzweifelt Gedanken. Wie kommt es, dass Mannschaften wie der SSV Jeddeloh oder der 1. FC Germania Egestorf/Langreder in der Tabelle so gut dastehen, obwohl sie spielerisch keineswegs stärker sind? Was fehlt dem VfL Bückeburg, um ebenso effizient Punkte zu sammeln?

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Oberliga (jö). Fest steht bislang nur, dass oft Geringfügigkeiten über Sieg und Niederlage entscheiden – meist zuungunsten des VfL Bückeburg, so wie am Samstag. Der heimische Oberligist machte bei der 2:3-Niederlage in Jeddeloh auf Augenhöhe mit, hatte Phasen, in denen er überlegen war, kam zu brillanten Tormöglichkeiten und bestätigte den Aufwärtstrend.

„Einen Punkt hätten wir mindestens mitnehmen müssen“, berichtete VfL-Sprecher Murat Akgün. Der Grund ist wahrscheinlich auch in der mangelnden Erfahrung der meisten Spieler zu suchen. Für den angeschlagenen Bastian Könemann kam Nico Schneckener in die Mannschaft. Der zunächst beruflich verhinderte Nico Schikora wurde durch Vito Caliandro ersetzt.

Unsicher wirkte der VfL Bückeburg beim ersten Jeddeloher Treffer in der 8. Minute. Hinter dem Freistoß von Jacob Bertram war nicht viel Druck, trotzdem schlug er ein. Die Schaumburger waren noch nicht richtig bei der Sache. Danach aber die stärkste Phase der Gäste. Ähnlich wie im letzten Heimspiel arbeitete sich der überlegene VfL Bückeburg schöne Möglichkeiten heraus, in ähnlicher Weise wurden sie aber auch vergeben. Die besten hatte Bastian Hattendorf in der 20. und 24. Minute. Bei der ersten Möglichkeit schoss er Torwart Christoph Rohlwing an, bei der zweiten Chance ging der Ball am Tor vorbei.

Der Bückeburger Ausgleich fiel in der 53. Minute und war hochverdient. Pascal Könemann ließ seinen Gegenspieler stehen und traf zum 1:1. Der Treffer hätte Sicherheit geben können, doch dazu kam es erst gar nicht. Ansgar Schnabel brachte Jeddeloh bereits in der 56. Minute erneut in Führung. Entscheidend war Bertrams Vorarbeit, die Bückeburg hätte verhindern müssen.

Die Platzherren versuchten danach, den Sieg irgendwie über die Bühne zu bringen. Weil häufig verzögert wurde, ließ Schiedsrichter Axel Martin mehrere Minuten nachspielen. Genug Zeit für zwei weitere Tore: Bertram erhöhte mit einem Flugkopfball zum 3:1 für die Gastgeber und Martin Prange drosch den Ball in der zweiten Minute der Nachspielzeit zum 3:2-Endstand ins Tor.

VfL: Spilker, Pascal Könemann, Abram, Werner, Städter, Tobias Versick, Hattendorf, Rinne (46. Raschke), Caliandro (56. Schikora), Steininger, Schneckener (71. Prange).

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