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Bundesligastart für GWD Minden

Handball Bundesligastart für GWD Minden

Alle Zähler stehen auf null: Erstligist GWD Minden startet am Sonntag um 17.15 Uhr mit einem Heimspiel gegen die HSG Wetzlar in die Punktspielserie.

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Die Mindener Abwehrhünen Miladin Kozlina (links) und Marco Oneto (rechts) sollen gegen die HSG Wetzlar kräftig zupacken.

Quelle: hga

Handball. Die Vorbereitung mit dem Höhepunkt des Benefizspiels gegen den FC Barcelona wurde ebenso zu den Akten gelegt wie das souveräne Erreichen der 2. Runde im DHB-Pokal gegen den Drittligisten VfL Fredenbeck. Jetzt geht es um Punkte in der 1. Liga, da ändern sich die Voraussetzungen. „Dann haben wir einen anderen Druck und eine andere Erwartungshaltung“, weiß GWD-Manager Horst Bredemeier.

 Es ginge zuvorderst um das Hauptziel Klassenerhalt und die Weiterentwicklung der Mannschaft. Der Wunsch sei eine drei vor den Punkten, so Bredemeier. In der vergangenen Saison verzeichnete GWD in der Abschlusstabelle 24 Punkte und Rang 14.

 Auf Entwicklung setzt auch Coach Goran Perkovac, der mit Miladin Kozlina, Marco Oneto und Torhüter Gerry Eijlers drei erfahrene Spieler als Neuzugänge bekam (wir berichteten). „Ich bin überzeugt, dass wir an der Mannschaft viel Freude haben werden“, erklärt Perkovac, der bei seinen Spielern viel Freude am Spielen ausmacht. Eijlers harmoniert mit seinem Torhüterkollegen Jens Vortmann, den Perkovac zum Mannschaftsführer bestimmte. Kozlina und Oneto bringen mit ihren Erfahrungen einen wichtigen Stimmungsschub und so die Mannschaft nach vorn. Mit dem Auftaktprogramm zeigt sich der Coach einverstanden, gleich nach Wetzlar kommt das Derby gegen den TuS N-Lübbecke, es folgen Spiele gegen die HBW Balingen-Weilstetten sowie den Aufsteigern SG BBM Bietigheim und TSG Lu-Friesenheim.

 Für den Coach eine gute Gelegenheit, sich als Mannschaft zu finden. An Wetzlar, dem Elften der vergangenen Saison, knüpfen sich gute Erinnerungen. „Wenn wir das mit den drei Punkten aus zwei Spielen wiederholen, bin ich zufrieden“, meint der Coach. Ein Remis in eigener Halle und ein Auswärtssieg in Wetzlar stehen in den Listen. Perkovac erwartet einen unangenehmen Gegner, der ruhig und lange im Angriff spielt, dabei wenig Fehler macht. „Eine eingespielte Mannschaft“, sagt der Coach, darunter Spieler wie Ivano Balic, Nationalspieler Steffen Fäth oder der Ex-Mindener Evars Klesniks.

 Aber Perkovac hat mehrere Alternativen, vor allem in der Abwehr testete GWD verschiedene Mittelblöcke. Möglicherweise wird GWD mit Kozlina und Oneto in der Abwehrmitte beginnen, da passt auch Nils Torbrügge gut in die ziemlich große körperliche Präsenz der beiden Neuzugänge. Nenad Bilbija und Sören Südmeier werden nach ihren Kreuzbandrissen wahrscheinlich erst wieder im Januar kommenden Jahres zur Verfügung stehen. Gegen Wetzlar geht Perkovac von einem Einsatz der zuletzt angeschlagenen und geschonten Dalibor Doder, Arne Niemeyer und Christoffer Rambo aus. Mit Florian Freitag hat GWD einen Spieler, der den verletzten Südmeier auf der Mitte bislang gut vertreten hat. Zusammen mit Doder stellt Freitag eine verlässliche Größe dar.

 Auf einer Position hat Perkovac aktuell die Qual der Wahl. Die Linksaußen Yves Kunkel und Aljoscha Schmidt haben eine hervorragende Form, Kunkel hat durch die gewonnene U-20-Europameisterschaft viel Selbstbewusstsein getankt. Es wird interessant werden: Erhält die Jugend ihre Chance oder doch eher die Erfahrung? Das werden die Nachbarn von GWD sich genau ansehen, der Erzrivale TuS N-Lübbecke wird eine Woche vor der Mutter aller Derbys vermutlich in Mannschaftsstärke zur Beobachtung anrücken. Manager Bredemeier nimmt es gelassen: „Wir freuen uns über jeden Besucher.“ hga

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