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Carstens ist superfroh

Handball Carstens ist superfroh

Es läuft weiter nach Plan im Kampf um den Aufstieg in die erste Liga: Der Zweitligist TSV GWD Minden hat das letzte Heimspiel des Jahres vor 2075 Zuschauern gegen den TV 1893 Neuhausen mit 29:19 gewonnen.

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Christoffer Rambo (Mitte) und Co. sind gegen die offensive Abwehr des TV 1893 Neuhausen aus dem Rückraum erfolgreich.

Quelle: uk

Handball. Das Ergebnis ist deutlich, hätte aber leicht höher ausfallen können. „Es war relativ souverän“, freute sich GWD-Trainer Frank Carstens.

Der Mindener Coach hatte im Vorfeld der Partie vor der 3:2:1-Deckung der Gäste gewarnt und seine Spieler auf den Ernstfall vorbereitet. Das Mindener Aufbauspiel war dennoch mit Problemen behaftet, das eine oder andere Anspiel landete deshalb nicht beim Mitspieler sondern im Aus. „Wir haben GWD zu einigen Fehlern gezwungen, diese dann aber nicht ausgenutzt“, klagte TV-Trainer Aleksandar Stevic, der, wie auch die Ostwestfalen, auf einige wichtige Spieler verzichten musste. „Wir sind zum Teil in ihre Passfallen getappt“, gab Carstens zu.

Die Gastgeber bestimmten dennoch eindeutig das Spiel, führten nach 18 Spielminuten und durch das vierte Tor von Christoffer Rambo mit 7:3. „Wir haben in der Deckung überragend gespielt, führen aber nur mit vier Toren. Es musste eigentlich viel deutlicher sein“, konstatierte GWD-Keeper Gerrie Eijlers, der mit einer starken Leistung nicht unwesentlich zum Bollwerk beigetragen hatte.

So standen die ersten 30 Minuten ganz im Zeichen zweier starker Abwehrreihen. Über 10:5 und 11:7 gingen die Mindener vorneweg, führten nach einem starken Schlussspurt bereits zur Pause entscheidend mit 15:8.

Nach dem Seitenwechsel blieb es zunächst zäh. Die Gastgeber vergaben zahlreiche gute Chancen, bauten den Vorsprung dennoch auf 19:11 aus (40.). Einer der Höhepunkte des Spiels war das 22:13 durch Keeper Eijlers, der ins verwaiste Tor der Gäste traf, weil die bei Ballbesitz mit einem Feldspieler mehr agierten. „Das waren nicht viele“, versuchte sich der Niederländer an seine Feldtore zu erinnern: „In 13 Jahren in Deutschland vielleicht vier.“ Da auch der später eingewechselte Kim Sonne-Hansen einen starken Tag erwischt hatte, bauten die Mindener den Vorsprung auf 25:15 und 29:18 aus. Im Gefühl des sicheren Sieges wurden dann einige Leistungsträger mit Sicht auf das wichtige Pokalspiel am Mittwoch geschont. „Das war möglich, weil wir konzentriert geblieben sind. Ich bin superfroh, dass wir die Aufgabe gegen diesen gefährlichen Gegner erledigt haben“, sagte Carstens. uk

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