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Das Sahnehäubchen

Handball Das Sahnehäubchen

Historisches und eine Menge Gefühl liegt in der Luft: Der TSV GWD Minden spielt morgen um 20.15 Uhr beim Erstligisten Bergischer HC in Wuppertal um den Einzug ins Final Four in Hamburg – das finale Turnier im DHB-Pokal (siehe Kasten).

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Das große Ziel fest im Blick: Die starke Abwehr der Mindener ist morgen beim Bergischen HC der große Hoffnungsträger.

Quelle: uk

Der Bergische HC war noch nie in der Hansestadt dabei, GWD zuletzt 2001. „Als Zweitligist einen der Höhepunkte im deutschen Sportkalender zu erreichen, wäre das Sahnehäubchen“, wie es der Mindener Manager Horst Bredemeier formuliert. Beim „gefühlten Bundesligisten“ GWD träumt niemand vom Gewinn des DHB-Pokals, allein die Teilnahme wäre bereits eine große Leistung und ein Riesenerfolg. „Es geht sicher auch um wirtschaftliche Aspekte, aber hauptsächlich spielen wir um Ruhm und Ehre“, weiß Bredemeier und hofft, dass sich GWD bei Erreichen der Endrunde ins Gedächtnis der Öffentlichkeit ruft: „Über uns würde sicherlich mehr geschrieben, als über die Gegner.“

Auch bei GWD-Trainer Frank Carstens glänzen die Augen, wenn er über den Pokal spricht. „Das Spiel ist das absolute Highlight. Wir haben den Rücken frei, denn wir haben unser Tagesgeschäft erledigt“, erklärt Carstens und meint den 29:19-Sieg im Heimspiel gegen den TV 1893 Neuhausen und vor allem die neun Punkte Vorsprung auf den ersten Nichtaufstiegplatz.

Anders sieht es beim Bergischen HC aus, der als Viertletzter der Bundesliga mitten im Abstiegskampf steckt. „Durch den 31:30-Erfolg gegen den TBV Lemgo hat der BHC vielleicht auch seine Lockerheit wiedergewonnen“, vermutet Bredemeier, der von seiner Mannschaft vor allem „körperliche Präsenz“ erwartet.

Die wird nötig sein, denn die Bergischen gewinnen ihre Spiele in der Regel nicht spielerisch. „Sie sind griffig, bestens organisiert und verstecken ihre Schwächen gut“, hat Carstens analysiert: „Ich wünsche mir, dass wir möglichst nah an unsere maximale Leistung kommen. Dann ist die Überraschung möglich.“ An der personellen Situation hat sich nichts verändert. Moritz Schäpsmeier und Florian Freitag fallen weiter aus.

Auch GWD-Keeper Gerrie Eijlers gibt vorab schon mal seine Emotionen preis: „So nah dran zu sein, ist ein schönes Gefühl. Es wäre unglaublich, in Hamburg zu spielen.“ uk

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