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Der Faktor Doder

Handball / Minden Der Faktor Doder

Ein Schlagwurf sorgte für endgültige Klarheit: Eine Minute vor dem Spielende stellte Dalibor Doder mit dem Tor zum 29:25 (15:14) den Heimsieg gegen den HC Erlangen sicher.

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Wieder da: GWD-Spielmacher Dalibor Doder (rechts) feiert nach langer Verletzungspause ein glänzendes Comeback.

Quelle: hga

Glanz verbreiteten die Grün-Weißen in ihrer eigenen Halle keinen.“Ich bin nicht nur mit den Punkten, sondern auch mit der Einstellung der Mannschaft zufrieden“, erklärte Coach Goran Perkovac. Es sei ein Arbeitssieg gewesen, bei dem die Torhüter nicht so toll gewesen seien, auch wenn Jens Vortmann in der Schlussphase wichtige Bälle gehalten habe.Insgesamt machten die Grün-Weißen in der Abwehr einige Fehler, sodass Erlangen es immer wieder schaffte, zu einfachen Toren zu kommen.

 Gäste-Coach Frank Bergemann räumte Enttäuschung über die eigene Leistung ein. „Dann kam ein Faktor ins Spiel, der hieß Doder“, sagte Bergemann. Der GWD-Spielmacher habe das Spiel in der ersten Hälfte neu geordnet, seine Mannschaft vor allem in der Abwehr nicht schnell genug gearbeitet. GWD musste auf Marco Oneto verzichten, der mit einer Kapselverletzung in der Schulter noch mindestens drei Wochen fehlt. Miladin Kozlina war nach seinem Fehlen in Göppingen dabei. Doder kehrte nach monatelanger Verletzung auf die Angriffsmitte als dringend nötige Entlastung für Florian Freitag zurück.

 In der ersten Halbzeit spielte GWD lange Zeit im Angriff viel zu ungeduldig. Allen Warnungen zum Trotz wurde überhastet abgeschlossen, Erlangen blieb im Spiel. Ein Doppelschlag von Kozlina zum 10:8 (22.) brachte die erste Zwei-Tore-Führung, in die Pause ging es mit einem knappen 15:14.

 In Hälfte zwei glich Erlangen zum 16:16 aus, in der Folge kam Doder immer besser auf der Mitte ins Spiel, war für die offensive Gäste-Abwehr zu clever und viel zu schnell. Beim 20:16 (38.) war GWD deutlicher vorn, zog über 22:20 (45.), die Abwehr wackelte noch einmal, auf 27:24 (55.) weg. Erlangen hatte nicht die Mittel, um GWD noch zu stoppen, den Schlussstrich zog Doder. GWD:

 Schmidt 6/2, Doder 4, Niemeyer 4, Rambo 3, Steinert 3, Svitlica 2, Torbrügge 2, Kozlina 2, Freitag 1, Schäpsmeier 1, Mrvaljevic 1. hga

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