Volltextsuche über das Angebot:

16 ° / 13 ° Regenschauer

Navigation:
„Der VfL ist leicht auszurechnen“

„Der VfL ist leicht auszurechnen“

Ferit Tarak ist so aufgeschlossen und freundlich wie immer. Zufrieden ist er auch, denn bei ihm läuft es. Entgegen der Meinung vieler Skeptiker wurde er nach seiner Zeit bei Union Stadthagen in der Oberliga beim 1. FC Egestorf-Langreder auf Anhieb ein fester Bestandteil der Mannschaft.

Voriger Artikel
Kanoniere unter sich – TSV erwartet SGR zum Spitzenspiel
Nächster Artikel
Zeigen Nienstädter verspätete Trotzreaktion?

Ferit Tarak gehört zu den Führungsspielern im Team des 1. FC Egestorf-Langreder.

Quelle: ph

Von Jörg Bressem. Beruflich hat er bei der Sparkasse Barsinghausen Fuß gefasst und er hat mit seiner Ehefrau einen 20-monatigen Sohn. Am letzten Sonntag war Ferit Tarak beim 3:0-Sieg über den VfL Bückeburg an seiner früheren Wirkungsstätte. Als Innenverteidiger wirkte er souverän, wurde allerdings auch nur selten gefordert. Wir nutzten sein Gastspiel zu einem Gespräch mit dem 29-Jährigen.

Wie haben Sie den 3:0-Sieg empfunden?

 Wir haben vorher drei Spiele nicht gewonnen, waren in einem kleinen Tief und wussten, dass es schwer werden kann. Wenn wir lange kein Tor gemacht hätten, und wenn der VfL Bückeburg mit zunehmender Spielzeit über den Kampf gekommen wäre, wäre es vielleicht anders gelaufen. Aber ich fand unseren Sieg verdient.

Es ist ihre zweite Saison beim Oberligisten 1. FC Egestorf-Langreder. Sie kommen scheinbar gut klar.

 In der ersten Saison lief es besser, als ich es erwarten konnte. Ich stand sehr häufig in der Startelf. In dem Verein wird sehr professionell gearbeitet. Der Konkurrenzkampf ist riesig. Du musst Woche für Woche Leistung bringen. Der Kader umfasst 25 Spieler, da sitzt man schnell mal auf der Bank oder schaut von der Tribüne aus zu. Damit muss jeder Spieler rechnen, damit muss auch ich ständig rechnen.

Sie haben als junger Mann beim VfL Bückeburg gespielt. Beobachten Sie noch die Entwicklung?

 Als Stadthäger sehr genau sogar. Das Spiel des VfL Bückeburg ist zu leicht auszurechnen. Lange Bälle auf meinen Freund Alexander Bremer, das reicht nicht. Wenn er nicht in Form ist, wenn er fehlt oder wenn Nico Werner in der Abwehr nicht dabei ist, dann wird es sofort eng. Auch dass die Mannschaft insgesamt jung ist, ist auf dem Platz zu spüren. Ich kann da zurzeit wenig Entwicklung erkennen, hoffe aber sehr, dass der VfL Bückeburg mit seiner Nachwuchsarbeit und seinem Konzept die Klasse halten kann. Ich hoffe auch auf mehr Interesse. Keine 200 Zuschauer im Derby gegen uns, das ist schon sehr enttäuschend.

Wie geht es mit Ihrer Fußballkarriere weiter?

 Ich möchte eines Tages kürzertreten. Mein Sohn wird älter, ich spüre den Wunsch, mehr Zeit mit der Familie zu verbringen. Insbesondere die langen Auswärtsfahrten quer durch Niedersachsen nehmen viel Zeit in Anspruch. In 20 Minuten von Stadthagen zu einem Auswärtssieg nach Bückeburg, das empfand ich als äußerst erholsam.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Hier geht es zu den Kandidaten und zur Abstimmung... mehr

Die besten Quoten für Hannover 96 findest du bei SmartBets.

Tippen Sie die Bundesliga-Ergebnisse an jedem Spieltag und gewinnen Sie tolle Tagestipppreise. Auf den Gesamtsieger der Saison 2017/18 wartet ein attraktiver Hauptgewinn. mehr