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Derby ohne Getautas

Handball Derby ohne Getautas

Sonntagabend ab 18 Uhr empfängt Oberligist HSG Schaumburg Nord in der Waltringhäuser Sporthalle Am Radbach den MTV Großenheidorn zum Derby. Das Spiel erhält kurzfristig eine ganz andere Brisanz als ohnehin schon. Wie der MTV mitteilte, haben die Seeprovinzler Coach Aleksandras Getautas beurlaubt.

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Im Derby zwischen der HSG (dunkle Trikots) und den Gästen aus der Seeprovinz geht es meist hoch her.

Quelle: hga

Handball. Als Grund wurden unüberbrückbare Differenzen zwischen Trainer und Mannschaft genannt. Trotz einiger Gespräche in den vergangenen zwei Wochen mit Mannschaft, Trainer und Verantwortlichen ließen sich die Differenzen nicht überbrücken. Ganz neu mutet das nicht an, auch die Trennung von Goran Krka kurz vor Ende der Saison 2015/16 kam nach solchen Differenzen zustande. Getautas, der vom MTV Obernkirchen gekommen war, übernahm das Team vor der Serie.

Einen neuen Trainer hat der MTV noch nicht, heute sitzt mit Klaus Nülle der Coach der Reserve auf der Bank. Eines steht fest: Jetzt muss die Mannschaft liefern, es gibt keine Bäume mehr, hinter denen sie sich verstecken kann. „Sie sind in der Pflicht, das können sie nur als Mannschaft lösen“, sagt Nülle. Einer für den andern, gegenseitig Fehler ausbügeln: „Sonst haben wir keine Chance“, meint Nülle. Getautas selbst wollte keinen Kommentar abgeben.

"Derbys haben ihre eigenen Gesetze"

Die HSG hat solche Probleme nicht, nach zwei Siegen in Folge scheint die Mannschaft richtig in die Erfolgsspur gekommen zu sein. Im Derby wird die Situation in den Hintergrund treten. „Derbys haben ihre eigenen Gesetze, es kommt darauf an, wer die Emotionen in die richtigen Bahnen lenkt“, erklärt HSG-Coach Sebastian Reichardt, der vor den Stärken der Gäste warnt. Über diese Qualität darf auch die katastrophale Chancenverwertung des MTV bei der Pleite gegen den TV Jahn Duderstadt nicht hinwegtäuschen.

Diese Schwierigkeiten hatte die HSG zuletzt nicht, die Mannschaft zeigte sich als kompakte Einheit. Gerade in eigener Halle kann die HSG jeden schlagen, vorausgesetzt, die Anfangsphase gelingt. Hüben wie drüben wird es auch darauf ankommen, wie die schwächeren Phasen im Spiel überwunden werden. Zudem werden wie immer Tagesform und auch die Leistung der Schiedsrichter eine Rolle spielen.

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