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Derby schmälert Favoritenrolle

Handball Derby schmälert Favoritenrolle

 Die Spannung steigt, die Erwartungen ebenso: Oberligist MTV Großenheidorn hat den Aufsteiger HSG Schaumburg Nord zu Gast. Zum ersten Mal stehen sich die Kontrahenten in einem Punktspiel zum Derby gegenüber.

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Milan Djuric (rechts) will seinen MTV Großenheidorn im Derby zum siebten Sieg in Folge führen.

Quelle: hga

Von Heinz-Gerd Arning

Handball. Die Mehrzweckhalle in Großenheidorn wird ziemlich voll sein, wenn der noch ungeschlagene Tabellenführer die HSG fordert. Für den von Goran Krka trainierten MTV stellt sich der Gast als nächste Herausforderung dar, ein weiterer Nachweis der bislang gezeigten Konstanz muss her. So erwarten es die Fans, denn ob nun der MTV mit 12:0-Punkten an der Spitze steht oder nicht, in eigener Halle hat der MTV die Favoritenrolle inne. Es bleibt aber ein Rest Ungewissheit, denn der Derbycharakter schmälert die Favoritenrolle ein Stück weit.

 Der Aufsteiger hat nichts zu verlieren, nur zu gewinnen. Mit 8:4-Punkten hat die von Jörg Hasselbring trainierte HSG das Optimum aus seinen bisherigen Spielen herausgeholt. Allerdings stellen die Seeprovinzler den ersten dickeren Brocken als Gegner dar, der in eigener Halle schon immer eine Macht war. Bislang überzeugten die Seeprovinzler durch ihren Einsatz, der Geschlossenheit und einem hervorragenden Angriff.

 Das galt auch für die Abwehr, aber Krka wird zu einer Umstellung gezwungen sein. Denn Benedikt Wegener, der mit Milan Djuric einen sicheren Mittelblock stellte, muss vermutlich eine in der Reserve eingefangene Rotsperre absitzen. Wirklich ausschlaggebend dürfte das nicht sein, der MTV sollte in der Lage sein, diesen Nachteil auszugleichen. Vieles wird im Angriff entschieden, dass Ziel eine ähnlich niedrige Fehlerquote wie beim 33:32-Erfolg über den Northeimer HC sein.

 Denn die HSG versucht über eine gute Abwehr zu Balleroberungen und schnellen Gegenstößen zu kommen, dass funktionierte auch beim 32:25 am vergangenen Wochenende über den TuS GW Himmelsthür. Da kehrte Julian Frädermann nach seiner Verletzung in den Angriff zurück und brachte neue Impulse mit. Möglicherweise muss Hasselbring aber auf den zweitbesten Angreifer verzichten. Lukas Reese spielt mit einem Zweitspielrecht bei der HSG, bei den HF Springe in der 3. Liga Nord. Die HF haben Verletzungsprobleme, am vergangenen Wochenende traf Reese in der 3. Liga achtmal. Da die HF zeitgleich spielen, muss Reese vielleicht wieder bei den HF ran.

 So oder so, die Fans hoffen auf ein spannendes Spiel mit knappem Ausgang. Für beide steht die richtige Einstellung zu Spiel und Gegner im Vordergrund. Auch die Tagesform und möglicherweise die Unparteiischen spielen eine Rolle. Ach ja, und das Prestige, der MTV wird nicht in eigener Halle die ersten Punkte verlieren wollen – die HSG will aber schon gern der erste Gegner sein, der den MTV schlägt.

 Anwurf: Sonnabend, 19 Uhr.

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