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Derby unter anderen Vorzeichen

Handball / Oberliga Derby unter anderen Vorzeichen

Ein Derby steht auf dem Spielplan der Oberliga, das in den vergangenen Spielzeiten immer hart umkämpfte Spiele brachte. Die SG Hohnhorst-Haste empfängt in der Haster Sporthalle den MTV Großenheidorn.

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Zupacken: Im Derby werden wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg vergeben.

Quelle: hga

Handball (hga). Die Vorzeichen waren jeweils gut, in der Regel standen beide im oberen Teil der Tabelle. Da war Platz für unbeschwerten Kampf, es ging um das Prestige. Diesmal jedoch stellt sich die Situation zum ersten Mal gänzlich anders dar. Beide Mannschaften stehen auf einem Abstiegsrang, für beide steht viel auf dem Spiel.

 Der Gast aus der Seeprovinz kommt mit dem ersten Saisonsieg im Rücken in die Haster Halle. Beim SV Aue Liebenau gelang ein 38:32-Auswärtssieg. Die SG gewann am vierten Spieltag gegen den MTV Warberg. Zudem spielten beide einmal Remis, sodass jetzt 3:11-Punkte auf den Konten stehen.

 Beide Coaches haben unterschiedliche Bedingungen: SG-Coach Olaf Kahl hat einen personell schwach besetzten Kader, MTV-Coach Michael Evers verfügt hingegen über einen größeren Spielerstamm. Auch scheint die qualitative Streuung bei den Seeprovinzlern kleiner zu sein. Genutzt hat das bisher wenig, nicht immer standen alle Spieler zur Verfügung. Die Leistungen schwankten, es dauerte, bis die Einstellung der Situation entsprach.

 Auch aufseiten der Kahl-Schützlinge war das mit der Einstellung bisher so eine Sache. Schwankungen gehörten auch hier dazu, zuletzt allerdings zeigten die Kahl-Schützlinge beim Tabellenführer TV Jahn Duderstadt viel Kampfgeist und unterlagen nur knapp.

 Das Prestige rückt jetzt in den Hintergrund, es geht um den Anschluss an Nichtabstiegsplätze. Abstiegskampf eben, und da zählt nichts mehr als die Einstellung, der absolute Wille zum Erfolg. Für Handball-Ästheten wird dieses Spiel nichts werden.

 Vielmehr wird die Fähigkeit mit Druck umzugehen eine mitentscheidende Rolle spielen. Da steht der Gast mehr im Fokus, schließlich waren die Erwartungen vor der Saison deutlich höher als beim Gastgeber. Die SG rechnete mit dem Kampf ums Überleben, die Seeprovinzler eher nicht.

 Anwurf: Sonntag, 17 Uhr.

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