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Die Landesliga im Visier

Handball Die Landesliga im Visier

Gut Ding braucht Weile! Einen Aufstieg kann man auch beim Handball nicht mal so einfach aus dem Hut zaubern. Darüber war sich Thomas Völkel, der Frauen-Trainer der HSG Fuhlen-Hessisch Oldendorf, schon vor der letzten Regionsoberliga-Saison im Klaren, als Rohrsen II souverän mit 44:0 durchmarschierte: „Man muss einfach abwarten und Geduld haben."

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Sie spielten als Tabellenführer bislang eine starke Saison in der Regionsoberliga: Die Handballerinnen der HSG Fuhlen-Hessisch Oldendorf.

Quelle: nls

Handball. Das große Trommeln ist für ihn sowieso kein Thema, für Coach Völkel gilt eher das Motto „In der Ruhe liegt die Kraft“. Auf den neuen Anlauf Richtung Landesliga wird seit Sommer 2015 akribisch hingearbeitet. Diesmal mit Erfolg, denn über dem Rosenbusch lacht bereits seit einigen Monaten die Sonne. Fünf Spieltage vor Saisonende ist das HSG-Team ganz nah dran – am Gipfel der Aufstiegsträume. Und bei 30:4 Punkte und vier beziehungsweise fünf Zählern vor der Konkurrenz aus Emmerthal und Springe ist der Weg auch gar nicht mehr so steil. Eine Auswärtshürde beim TV Stadtoldendorf, dafür vier Heimspiele gegen Lügde-Bad Pyrmont, Exten-Rinteln, Bodenwerder und Elze. Eigentlich nur noch Formsache.

Jugendlicher Elan

Das war auch die Trainerfrage. Die wurde in Hessisch Oldendorf für die kommenden Spielzeit bereits problemlos geklärt. Das Duo mit Thomas Völkel und Conny Evert, die als ehemalige Oberliga-Spielerin der Mannschaft ebenfalls spielerischen Feinschliff mit auf den Weg geben kann, hat für eine weitere Saison verlängert. Beide halten kurz vor dem Saisonfinale den Ball nicht mehr unnötig flach: „Wir spielen um den Titel, und diese Chance wollen wir jetzt beim Schopfe packen.“ Weil im Team alles passt – beste Stimmung und ein breit aufgestellter Kader. Dazu kommt neben jugendlichem Elan, für den Trainertochter Anna Völkel, die in Rohrsen schon Drittligaluft schnupperte, ebenso wie Viktoria Krakowski, Albulena Aliu und Maike Peters sorgt, die nötige Routine. Die bringen Yvonne Jilg, der Dauerbrennerin im Tor, und die beiden Neuzugänge Carina Liepelt und Cindy Keller ein.

Ohne Punkteverlust durchmarschieren

Trotz der klaren Tabellensituation denkt Völkel von Spiel zu Spiel: „Erst einmal wollen wir bis zur Osterpause ohne Punktverlust durchmarschieren.“ Fast eine Pflichtaufgabe: Am heutigen Samstag (17 Uhr) kommt der Tabellensiebte HSG Lügde-Bad Pyrmont in die VfL-Sporthalle, eine Woche später steigt die letzte Auswärtsnummer in Stadtoldendorf, wo der TV bislang noch keine Bäume ausgerissen hat. Klaus Frye

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