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Die Tschersichs – eine verdammt sportliche Familie

Stadthagen / Porträt Die Tschersichs – eine verdammt sportliche Familie

Die Premiere ist gelungen – und sie haben allen Grund zum Strahlen: Karsten, Dirka, Niklas, Fiona und Mirna haben das Familiensportabzeichen mit Bravour errungen.

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Die Teilnahme am Nachtlauf durch Hannovers Altstadt ist gute Tradition im Hause Tschersich. Und so waren sie im September wieder alle dabei: Vier auf der Piste, eine Motivatorin und Verpflegungskünstlerin am Straßenrand – Ehefrau und Mama Dirka.

Quelle: cb

Von Carsten Beck. Der Papa ist ein Tausendsassa. In Hameln geboren, kam der Beamte schon als kleiner Junge ins Schaumburger Land und fand beim TuS Schwarz-Weiß Enzen eine sportliche Heimat fürs Leben. Kicken ist seine Leidenschaft und so verwundert es wenig, dass er mit seiner Dynamik und seinem Kampfgeist bereits mit 18 Jahren seinen festen Platz im Seniorenteam hatte. Und den verteidigte der glühende HSV-Anhänger über ein Jahrzehnt mit Können und Beharrlichkeit. Es folgten Jahre in der Reserve, bevor die Teams der älteren Semester ihn auffingen – bis heute. Sein Wissen rund um den Ball gibt der 46-Jährige als D-Jugend-Trainer seit 2003 weiter. Und ebenso lange wirkt der defensive Mittelfeldspieler als 2. Vorsitzender offensiv in der Vereinsarbeit mit. Wohl dem, der solche Leute in seinen Reihen weiß.

 Nur zwei Mal ist der Ehrenamtspreisträger der Stadt Stadthagen seinen Schwarz-Weißen „untreu“ geworden: Zu Beginn der 90er-Jahre ging es zunächst für zwölf Monate nach El Salvador, dem kleinsten Land in Zentralamerika, als Personenobjektschützer zur Deutschen Botschaft. Anschließend wurde 1993 nicht nur das Generalkonsulat am Bosporus bewacht, es wurde in der Freizeit auch Fußball gespielt. Die regelmäßige Trainingsteilnahme von zwei jungen Deutschen bei einem Istanbuler Drittligisten blieb bei der türkischen Journale nicht ohne Folgen – und so standen Karsten und Freddy zum Probetraining bei Galatasaray auf dem Gelände. Der Trainer hieß Karl-Heinz Feldkamp und die Mitspieler Falko Götz, Erdal Keser, Reinhard Stumpf und Torsten Gütschow. Zu einem Profi-Vertrag reichte es jedoch nicht, und so konzentrierten sich die Aktivitäten des Schaumburgers auf Dirka.

 Es wirkte sich nicht nachteilig auf die Beziehung aus, dass die Leichtathletin auch Fußball beim TSV Bergkette spielte. Sonja Pelzer, Stefanie Sloikowski, Silke Nahrwold hießen ihre Kameradinnen, die noch heute beim Fusionsverein TSV Bückeberge aktiv sind. Inzwischen hat die Mutter umgeschult. Heute ist sie Organisationsleiterin, Managerin und Chefin des Fuhrparks. Mit Niklas und Mirna lernt sie die Fußballplätze der näheren und weiteren Umgebung kennen; mit Fiona (13) geht es zum Hip-Hop-Tanzen nach Stadthagen. Nur wenn die Übungsstunden für die Mädchen in der Trachtentanzgruppe Seggebruch anstehen, bekommt das Auto eine Ruhepause. Der 15-jährige Sohn, der in der B-Jugend der JSG Niedernwöhren-Enzen mit seiner Schnelligkeit und Zweikampfstärke im defensiven Mittelfeld für Stabilität sorgt, geht wie seine Schwestern auf das Wilhelm-Busch-Gymnasium zur Schule – und ist gerade von einem Schüleraustausch aus der Provinz Cáceras in der Extremadura/Spanien heimgekehrt. Sport ist das Lieblingsfach von Mirna, und Fußball spielt sie mit Begeisterung. Da versteht es sich fast von alleine, dass die elfjährige „kleine Rennmaus“ von Meike Hunte in das Schaumburger Auswahlteam berufen wurde. Beim Turnier in Leiferde/Braunschweig wurde der Sieg erst nach einem Shoot-out im Endspiel knapp verpasst.

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