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Handball / Bundesliga Druck ablassen

Jetzt schlägt die Stunde der Wahrheit: Der Erstligist GWD Minden erwartet am Sonntag um 17.15 Uhr den VfL Gummersbach in der Kampa-Halle. Der Druck ist groß, denn nichts weniger als der erste Saisonsieg wird vom Team von Trainer Goran Perkovac erwartet.

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Nicht allein: Mindens Christoph Steinert bekommt nach Moritz Schäpsmeiers Verletzung im rechten Rückraum mit Christoffer Rambo eine „verstärkende Ergänzung“ zur Seite.

Quelle: hga

Von Uwe Kläfker. Während GWD nach der 23:28-Niederlage in Melsungen auf den vorletzten Platz abgerutscht ist, hatten die Gäste daheim gegen die Füchse Berlin ein Erlebnis der besonderen Art zu verdauen. Die Berliner spielten den VfL förmlich an die Wand und siegten mit 35:21. „So ein klares Ergebnis ist nicht gut für uns. Ich hätte mir gewünscht, die Gummersbacher hätten bei einem knappen Ergebnis mehr Konzentration gelassen“, sagt Mindens Manager Horst Bredemeier.

 Wenn die Ostwestfalen in absehbarer Zeit die Abstiegsplätze verlassen wollen, muss der VfL Gummersbach bezwungen werden. Mit dem Auswärtsspiel in Eisenach und den Heimspielen gegen Balingen-Weilstetten und FA Göppingen warten in der nächsten Zeit weitere schwere, aber machbare Aufgaben.

 Mit dem Spiel in Meslungen zeigte sich Trainer Perkovac zufrieden. „Für ein Auswärtsspiel war das sehr gut, wir leider wieder die entscheidenden Fehler gemacht“, sagt Perkovac und meint damit auch die „übermotivierte“ Zeitstrafe für Nils Torbrügge in der entscheidenden Phase des Spiels. „Er killt uns damit fast – aber er ist ein junger Spieler und wird das lernen“, sagt Perkovac. Zu allem Überfluss leistete sich GWD in dieser Phase zwei technische Fehler – und das Spiel war verloren. Die Abwehr habe gut gestanden, der Angriff habe mitunter zu statisch agiert, moniert der Coach.

 Gegen den 13. der Bundesliga erwartet Perkovac im „Spiel der Nerven“ eine „disziplinierte Leistung“. Die Gegner seien gar nicht das Problem, meint Perkovac, seine Mannschaft könne in der Bundesliga gut mithalten. Oft war GWD auf einem guten Weg, den ersten Sieg einzufahren, stand sich dann aber meist selbst im Weg.

 Sören Südmeier ist nach seiner Verletzung noch nicht bei hundert Prozent, trainiert aber und wird Sonntag dabei sein. Dalibor Doder überzeugt im Training, hatte aber in Melsungen keinen guten Tag erwischt. „Wir brauchen beide Spieler, auch weil sie unterschiedlich spielen. Doder und Südmeier sind torgefährliche Spieler“, sagt Perkovac. Mit dabei sein wird der norwegische Neuzugang Christoffer Rambo (siehe Kasten rechts), der in Melsungen bereits zu seinem ersten Einsatz kam und dabei zwei Tore erzielte. „Er ist eine Bereicherung, kann wie Nenad Bilbija aus zehn Metern leichte Tore erzielen“, sagt Perkovac.

 Die werden nötig sein, wenn der ersehnte erste Sieg gelingen soll. „Der Druck wird größer, das ist für uns aber eine alltägliche Situation“, sagt Manager Bredemeier. Es wird Zeit, etwas Druck abzulassen.

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