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Handball Ein Zeichen setzen

Der Aufstieg ist geschafft, der Druck ist weg – die verbleibenden drei Saisonspiele darf der Zweitligist TSV GWD Minden genießen. Am Mittwoch kommt um 20 Uhr der Tabellenführer und Mitaufsteiger HC Erlangen zum Spitzenspiel in die Kampa-Halle.

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Mindens Kreisläufer Henrik Larsson zeigt in den vergangenen Partien starke Leistungen.

Quelle: Kläfker

Handball. „Die Dinge sind entschieden. Aber wir wollen vor heimischem Publikum gewinnen“, sagt GWD-Trainer Frank Carstens. Im Prestigeduell möchte man ein Zeichen setzen, so der Trainer. „Es ist bereits ein Hinweis auf die nächste Saison.“ Dann geht es für beide Mannschaften nach Lage der Dinge vorrangig um den Klassenerhalt.

 „Aber der direkte Wiederaufstieg ist schon etwas Besonderes“, sagt GWD-Manager Horst Bredemeier. Das sei bisher nicht vielen Mannschaften gelungen. „Das spricht für die Qualität von Erlangen und GWD“, so der Manager, der für die neue Serie auch auf eine größere Durchlässigkeit der Bundesliga hofft. Aufsteiger haben es in der Elite-Liga traditionell schwer, die Klasse zu halten. In der aktuellen Serie haben der TVB 1898 Stuttgart und der SC DHfK Leipzig dieses Kunststück aber bereits geschafft.

 Die Gäste aus Erlangen spielen eine sehr konstante Saison, haben ihre sieben Minuspunkte allesamt auswärts abgegeben. „Wir haben das Spiel in Erlangen zu leicht hergegeben und in der Schlussviertelstunde im Angriff verloren“, erklärt Carstens. Man fühle sich in der Lage, den Tabellenführer zu schlagen. GWD hat sieben Punkte weniger auf dem Konto, was auch darauf zurückzuführen ist, dass der HC weniger Ausfälle zu beklagen hatte. Die Franken sind die überragende Mannschaft der zweiten Liga, die ein besseres Tempospiel habe, so Carstens. Martin Stranovsky ist die spielbestimmende Figur, Torjäger Nicolai Link ist bei Tempogegenstößen sehr gefährlich. „Wir müssen heute die richtige Portion Risiko finden“, sagt der Trainer.

 Unter der Woche waren einige Spieler mit Erkältungen gesundheitlich angeschlagen. Nenad Bilbija, Florian Freitag, Max Hösl und Jannik Jungmann fallen aus. Die Youngster Marian Michalczik und Mats Korte verstärken den Kader.

 Eine Aufstiegsfeier mit den Fans ist erst am letzten Spieltag (4. Juni) gegen den VfL Bad Schwartau geplant. uk

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