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Ein eigenartiges Spiel

Handball. Ein eigenartiges Spiel

Der Erstligist GWD Minden hat die Überraschung nicht geschafft, verliert vor 2890 Zuschauern gegen den deutschen Meister THW Kiel letztlich recht deutlich mit 23:32 (11:13).

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Der Mindener Christoffer Rambo (Mitte) zieht ab, Nationalspieler Dominik Klein (rechts) geht in Deckung.

Quelle: uk

Handball.. Dass es am Schluss deutlich wurde, hatte mehrere Gründe. „Wir haben gut gespielt, waren hellwach“, sagte THW-Trainer Alfred Gislason. Weiterhin hatten die Schiedsrichter Thomas Hörath und Timo Hoffmann einen rabenschwarzen Tag erwischt, beeinflussten die Partie mit Zeitstrafen für GWD nicht unerheblich. „es war schon eigenartig“, fand auch Gislason. Zudem musste GWD Mitte der ersten Halbzeit auf Miladin Kozlina verzichten, der sich verletzte. Ihm folgte noch vor der Pause Florian Freitag. „Es hat dann am Ende gegen eine Kieler Weltklassemannschaft die Kraft gefehlt“, fand GWD-Spieler Arne Niemeyer. Außerdem vergaben die Gastgeber durch Aleksandar Svitlica und Aljoscha Schmidt zwei Siebenmeter. „Wir haben verdient verloren, aber um einige Tore zu hoch“, sagte GWD-Trainer Goran Perkovac.

 Die Gastgeber legten einen guten Start hin, führten über 4:2 und 6:4 und hielten das Spiel mit einem starken Torhüter Jens Vortmann im Rücken in der Anfangsphase offen. Dalibor Doder erzielte schöne Tore, hatte aber auch weniger starke Aktionen im Spiel, die die Gäste durch Konter in Gegentreffer ummünzten.

 Die Kieler mussten auf Filip Jicha verzichten, dafür stand Aron Palmarsson auf der Platte und bereitete der Mindener Defensive Kopfzerbrechen. Beim 7:6 durch Steffen Weinhold führten die Gäste erstmals (14.). Die Gastgeber schafften durch Schmidt den Ausgleich, danach gab der THW die Führung aber nicht mehr ab. Die Mindener blieben dran, schwächten sich kurz vor der Pause durch zwei Zeitstrafen wegen Meckerns für Schmidt und Svitlica selbst. Der 11:13-Pausenstand ließ dennoch Hoffnung aufkeimen.

 Aber nach dem Seitenwechsel spielten die Gäste ihre Klasse aus. „Wir haben aber Willen gezeigt“, sagte Perkovac. Dennoch baute der Meister die Führung Tor um Tor aus. Über 11:15 (32.) und 14:20 enteilte der THW auf 17:23 (50.).

 GWD enttäuschte nicht, spielte schnell, probierte sogar einige Tricks aus. Mit etwas mehr Konzentration und Disziplin wäre leicht ein besseres Ergebnis möglich gewesen. uk

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