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Handball / Oberliga Einfach besser

Sie wollten einen Schritt nach vorn machen und gerieten heftig ins Stolpern: Oberligist HSG Schaumburg Nord unterlag dem VfL Hameln in eigener Halle 26:30 (11:18).

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Ausgehebelt: Julian Frädermann (links) wird von Hamelns Heiko Heemann auf die Bretter geschickt.

Quelle: hga

Die Fans hofften auf ein umkämpftes Spiel mit dem besseren Ausgang für die von Jörg Hasselbring trainierte HSG. Doch die Hoffnungen hielten nur bis zur 10. Minute, dann machte Hameln binnen vier Minuten alles zunichte. Der Gast hatte die HSG jederzeit im Griff und war einfach besser. „Ohne Wenn und Aber, in allen Belangen“, erklärte Hasselbring.

 Das galt zuvorderst für die Abwehr, wo die HSG weit hinter ihren Möglichkeiten blieb. Hameln hatte mit Frank Rosenthal den gewohnt sicheren Torhüter, Niklas Blomberg und Timo Wilke fassten im HSG-Tor nichts an. Während die Gäste in der Abwehr mit jeder Bewegung eine unerhörte Aggressivität ausstrahlten, mit Patrick Künzler und Heiko Heemann einen schier unüberwindlichen Mittelblock stellten, nahm die HSG die Zweikämpfe nicht an. Aufseiten der HSG kehrten Maximilian Dohmeier und Julian Frädermann nach langer Verletzung zurück, brachten wie Nico Blanke und Lukas Reese zumindest den vollen Einsatz.

 „Heemann haben wir gar nicht in den Griff bekommen“, meinte Hasselbring. Der Anfang war zunächst ausgeglichen, beide Angriffsreihen trafen, über 3:3 (6.) ging es zum 5:5 (10.). Dann ging es los: Heemann saß zwei Minuten draußen, Marcel Rose verschoss einen Siebenmeter, es stand 5:7 (12.). Die HSG hatte vier Minuten lang eine schwache Phase, Hameln machte es ganz schnell, es stand 5:10 (16.). Langsam fing sich die HSG, es lief wieder ausgeglichen, aber das Spiel war im Prinzip entschieden.

 Nach dem Seitenwechsel leistete sich Hameln eine knapp achtminütige Phase ohne Tor, die HSG nutzte das nicht, Hameln hatte dem Gastgeber längst den Schneid abgekauft. Beim 19:23 (45.) durch Dohmeier kehrten Oliver Glatz und Heemann zurück. Hameln zog kurz an, die HSG-Abwehr wehrte sich nicht entschlossen genug, beim 20:27 (49.) war alles entschieden. HSG:

 Reese 6, Reinsch 6, Blanke 4/2, Dohmeier 3, Julian Frädermann 2, Lattwesen 1, Müller 1, Thieme 1, Blazek 1, Rose 1.

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