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„Einfach nur dämlich“

Knallkörper verletzen 51-Jährigen „Einfach nur dämlich“

Die Szenen aus dem Fußball-Relegationsspiel Eintracht Braunschweig gegen den VfL Wolfsburg sind noch im Hinterkopf. Ein Ordner wird durch einen Böller verletzt, muss im Stadion behandelt werden. Nun hat es auch im Schaumburger Fußball wieder geknallt und das im wahrsten Sinne des Wortes. Unbeteiligte Personen sind verletzt worden, ein 51-Jähriger liegt im Krankenhaus.

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Auf dem Rintelner Steinanger verhalten sich die Zuschauer friedlich, Vorfälle bleiben aus. Im Vorfeld des A-Junioren-Endspiels wurde aber gezündelt.

Quelle: hga

RINTELN. Was ist passiert? Am vergangenen Freitag fanden in Rinteln auf dem Steinanger die Kreispokalendspiele der C- und A-Junioren statt. Interessant ist in diesem Zusammenhang nur das Endspiel der A-Jugendlichen zwischen dem TSV Algesdorf und der JSG Hevesen/Hespe, das um 20 Uhr angepfiffen wurde. Eine Fangruppe des FC Hevesen hatte sich in einer Rintelner Gastwirtschaft verabredet, um sich mit Kaltgetränken auf das Endspiel vorzubereiten.

Feuerwehrmann bangt um Dienstfähigkeit

So ist auf der Facebook-Seite des „A-Teams“ veröffentlicht. Gegen 19.30 Uhr kam es im Bereich der Wallstraße am Durchgang zur Fußgängerzone zu dem Vorfall. Der 51-Jährige wurde durch Knallkörper verletzt und lag gestern noch im Krankenhaus: „Durch die Tunnelwirkung vor Ort wurde der Knall noch verstärkt.“ Der Berufsfeuerwehrmann bangt um seine Dienstfähigkeit. „Das war einfach nur dämlich. Das waren auch keine Jugendlichen, sondern junge Erwachsene, die eigentlich reifer sein müssten“, so der Familienvater, dem die Täter bekannt sind. Ein weiterer Geschädigter habe bei der Polizei Anzeige erstattet.

Fans wurden abgetastet

Der ausrichtende SC Rinteln war durch Vorfälle in den vergangenen Jahren sensibilisiert, hatte für die Endspiele vorgesorgt – ist aber nicht für die Sicherheit auf dem Weg zum Sportplatz zuständig. Die Fans wurden gegen 19.45 Uhr vor dem Betreten des Sportgeländes abgetastet. Außerdem wurden Taschen kontrolliert. „Kurz zuvor war im Bereich des Parkplatzes ein Böller gezündet worden, da haben wird schon Blut und Wasser geschwitzt. Wir haben aber nichts Auffälliges gefunden“, berichtet Rolf Schmidt vom SC Rinteln. Die Fans hätten sich während des Spiels aber benommen, so Schmidt. „Wir waren durch Ordner gut gerüstet, hatten auch durch Aushänge auf das Verbot von Pyrotechnik hingewiesen“, sagte der Rintelner, die gehöre auch nicht auf Sportplätze.

Verein will Konsequenzen ziehen

So sieht es auch Lars Deppe, Geschäftsführer des FC Hevesen. Auf dem Platz sei alles ruhig gewesen, „was die Jungs im Vorfeld gemacht haben, kann ich nicht beurteilen, so Deppe, der aber bestätigt, dass das „A-Team“ zum FCH gehört. „Wir werden im Vorstand recherchieren und dann Konsequenzen ziehen. Welche das sein werden, will ich noch nicht sagen. Ich habe da aber Ideen, die ich mit den Vorstandskollegen besprechen will“, sagt der Obernkirchener. Man könne solche Vorfälle nicht tolerieren, so Deppe, der den Geschädigten baldige Genesung und Gesundheit wünscht.  uk

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