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Einsamer Tobias Markowski

Fußball / Oberliga Einsamer Tobias Markowski

Es war diese Szene in der 51. Minute, die alles veränderte. Es war der Augenblick, in dem Tobias Markowski zum einsamsten Mann im Jahnstadion wurde.

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Oberliga. Es war der Moment, in dem es ganz still wurde, weil der Ersatztorwart des VfL Bückeburg einen verhängnisvollen Fehler gemacht hatte, der nicht nur ihn desillusionierte.

 Die Platzherren hatten bis dahin alles ganz wunderbar im Griff, führten gegen den SSV Jeddeloh hochverdient mit 1:0 und hatten vor, die Gäste in der zweiten Halbzeit auszukontern. Doch nach Markowskis Fehlgriff entstand ein völlig neues Spiel. Jeddeloh gewann am Ende mit 4:1, auch, weil der VfL Bückeburg in der zweiten Halbzeit seine Ordnung verlor.

 „Wir bereiteten dem SSV Jeddeloh die Bühne, damit er seine individuelle Klasse ausspielen konnte“, ärgerte sich VfL-Trainer Timo Nottebrock. Dabei hatte in der ersten Halbzeit doch alles noch so wunderbar ausgesehen. Nils Rinne spielte für den verletzten Pascal Könemann in der Innenverteidigung und Bastian Schmalkoch stand überraschend in der Startelf.

 Der VfL Bückeburg spielte gut, trug ordentliche Angriffe vor, hatte nach 20 Minuten eine richtig starke Phase und kam zu schönen Torchancen. Doch der Fallrückzieher von Alexander Bremer ging vorbei (24.) und der bedrängte Jan Steininger bekam bei seinem Torschuss keinen ausreichenden Druck hinter den Ball (29.). Hätte er sich fallen gelassen, wäre wahrscheinlich ein Elfmeter fällig gewesen.

 In der 32. Minute wurde Steininger belohnt. Er verwerte eine Flanke von Burak Buruk mit einem schulmäßig nach unten gerichteten Kopfball zur 1:0-Führung.

 Die 1:0-Pausenführung des VfL Bückeburg war hochverdient und fast ein wenig zu dürftig ausgefallen. Dann aber der dicke Bock von Tobias Markowski. Ein langer Ball segelte Richtung Tor, zwei Meter hoch, eigentlich eine Routineaufgabe für den unbedrängten Torwart. Doch Markowski ließ den Ball abklatschen. Ansgar Schnabel musste ihn nur noch ins Tor stochern. Ein Schock für den VfL Bückeburg, der plötzlich weder vorne noch hinten irgendetwas Gescheites zustande brachte. Umso stärker wurde der SSV Jeddeloh.Markowski hatte ein zweites Mal Pech, als der Schuss von Nick Köster in der 60. Minute abgefälscht wurde und unhaltbar zum 2:1 für die Gäste einschlug. Köster war wie entfesselt, erhöhte in der 71. Minute auf 3:1 und war an jedem Angriff der Gäste beteiligt. Den 4:1-Endstand stellte Keven Oltmer in der 83. Minute her.

 Die Leistung des VfL Bückeburg in der zweiten Halbzeit war indiskutabel – nach dem 1:2-Rückstand resignierte die Mannschaft.

VfL: Markowski, Abram (74. Peter), Städter, Buchwald (62. Heine), Bremer, Buruk, Schmalkoch (71. Schneckener), Nils Rinne, Steininger, Raschke, Bastian Könemann.

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