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Einseitige Angelegenheit

Handball/Oberliga +++mit zwei Videos Einseitige Angelegenheit

Mit einem Derby hatte das nicht viel zu tun: Der Oberligist HSG Schaumburg Nord unterlag dem MTV Großenheidorn in eigener Halle 23:33 (9:18) und musste den vierten Rang an den Gegner abtreten.

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Thorben Buhre (hinten) ist von HSG-Keeper Timo Wilke nicht zu stoppen, die Gastgeber lassen dabei jeden Kampfgeist vermissen.

Quelle: hga

Handball. Nur die prall gefüllte Tribüne entsprach den Erwartungen an das Spiel. Das Fehlen von Jannis Frädermann und Christoph Kleine war nicht entscheidend, dass von Julian Frädermann schon. HSG-Coach Jörg Hasselbring hatte 20 Prozent mehr Leistung gefordert, er bekam 30 Prozent weniger. Frädermanns Fehlen führte auch nicht dazu, dass sich jemand aus dem HSG-Rückraum nachhaltig empfahl.

„Glückwunsch an den Gegner, sie waren heute in allen Mannschaftsteilen besser als wir“, erklärte Hasselbring. Man habe über die gesamte Spielzeit in keinem Mannschaftsteil die Leistung abgerufen, zu der man in der Lage sei, so Hasselbring. Sein Pendant Goran Krka war gelöst wie selten nach einem Spiel. „Ich bin sehr glücklich und zufrieden, in der Höhe hat man das nicht erwartet“, sagte der Coach. Seine Mannschaft habe von der ersten Minute an gezeigt, gewinnen zu wollen. „Die erste Halbzeit war überragend in Angriff und Abwehr“, meinte Krka.

Nach fünf Minuten führte der Gast 2:1, dann nahm das Unheil seinen Lauf. Die Seeprovinzler waren der HSG in jeder Beziehung überlegen. Das begann bei Torhüter Lars Wagner, der etliche Bälle abwehrte, während die Torhüterleistung der HSG gegen null tendierte. Milan Djuric war für die HSG-Abwehr ein nicht zu stoppender Gegner, neun Tore in Hälfte eins waren die Kennzahl für Djuric. Beim 5:11 (20.) versuchte die HSG Djuric aus dem Spiel zu nehmen. Der Gast reagierte, Marcus Nülle kam auf die linke Außenbahn, von der Thorben Buhre in die Mitte rückte. Das war dann des Guten zu viel für die HSG, die zur Pause 9:18 hinten lag.

In der zweiten Halbzeit verwaltete der Gast das Spiel, auch, weil die HSG schon nach 45 Minuten erkennen ließ, sich nicht mit allem Einsatz gegen die Klatsche zu wehren. Gerade das Fehlen der Einstellung und des Kampfgeistes machte das Derby zu einer einseitigen Angelegenheit.

HSG: Thieme 8, Lattwesen 4, Müller 2, Blanke 2, Bodenburg 2, Rose 2, Dohmeier 1, Reinsch 1, Blazek 1.

MTV: Djuric 13, Buhre 6, Biester 3, Wölfel 3, Bokeloh 2, Nülle 2, Lindemann 2, Cohrs 1, Reese 1. hga

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