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Einstellung geht flöten

Handball Einstellung geht flöten

Der Erstligist GWD Minden hat den Einzug ins Viertelfinale des DHB-Pokals verpasst: Gegen FA Göppingen setzte es vor 790 Zuschauern eine klare 23:32 (10:13)-Heimpleite.

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Zu spät: Mindens Magnus Jernemyr (rechts) muss Göppingens starken Kreisläufer Manuel Späth ziehen lassen.

Quelle: uk

Handball.. GWD zeigte vor der Pause in einer gähnend leeren Kampa-Halle vor allen Dingen in der Abwehr eine gute Vorstellung. Die Gastgeber kämpften um jeden Ball, der schmerzlich vermisste Marco Oneto bildete mit Magnus Jernemyr in der Mitte ein Bollwerk.

 Im Angriff tat sich GWD dagegen schwer, die aufmerksame Göppinger Abwehr auszuspielen. Es fehlten vor allen Dingen die leichten Tore. Über 2:1, 3:2 und 5:4 führten die Mindener bis zur elften Spielminute, ehe die Gäste das Kommando übernahmen und beim 7:5 erstmals auf zwei Tore wegzogen (14.). Aleksandar Svitlica hatte zweimal Pech im Abschluss, Dalibor Doder traf nur die Latte. Beim 10:6 hatten sich die Gäste bereits einen kleinen Vorsprung erspielt (22.). Es war GWD-Keeper Gerrie Eijlers, der seine Mannschaft mit guten Paraden, darunter ein gehaltener Siebenmeter, bis zum 10:13-Pausenstand im Spiel hielt.

 Nach dem Seitenwechsel leistete sich GWD durch Aljoscha Schmidt (2) und Svitlica drei Fehlwürfe in Folge, die Gäste zogen auf 11:17 (37.) weg. Die Göppinger wirkten frischer, gedankenschneller und hatten am Kreis mit Manuel Späth eine echte Waffe. Irgendwie bezeichnend: Keeper Eijlers hat die Finger am Ball, der aber dennoch ins Tor trullert. Im Gegenzug trifft Moritz Schäpsmeier nur die Innenseite des Pfostens, der Abpraller springt aber einem Göppinger in die Hände. Die Gäste waren ab der 40. Minute eindeutig Herr im Ring, näher als auf vier Tore kamen die Mindener nicht mehr heran, deren Einstellung mit zunehmender Spieldauer flöten ging. „Ich bin maßlos enttäuscht, Göppingen musste nicht einmal schwitzen. Wichtige Spieler haben keine Leistung gebracht“, ärgerte sich Mindens Trainer Goran Perkovac über sein Team.

 Spätestens ab dem 18:23 durch Späth war die Messe für GWD gelesen (48.). Der Rest war Rückzug vor dem wichtigen Derby am Sonnabend. Die positive Nachricht des Abends: Es hat sich wohl kein weiterer Mindener Spieler verletzt.

GWD: Freitag 1, Schäpsmeier 2, Steinert 1, Kunkel 1, Torbrügge 3, Niemeyer 4, Schmidt 6/3 Siebenmeter, Svitlica 3, Doder 2. uk

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