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Eintracht öffnet die Schleusen

Wendthagen / Oberliga Eintracht öffnet die Schleusen

Das hat gesessen: Der Oberligist TSV Eintracht Bückeberge hat gegen die SG Schamerloh jede Menge Lehrgeld zahlen müssen. Trotz einer fast ausgeglichenen Torschussstatistik von 11:13 hat sich das TSV-Team eine 1:9-Klatsche eingefangen.

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Noch alles im Griff: TSV-Außenverteidigerin Dannika Wildführ (rechts) sorgt mit Flankenläufen vor der Halbzeit für Gefahr.

Quelle: uk

Frauenfußball. Zur Pause war die Welt der Eintracht noch in Ordnung, zumindest vom Ergebnis. Es stand 0:0, die Gastgeberinnen hatten sogar die größeren Spielanteile. Dennoch war TSV-Trainer Uwe Kranz nicht zufrieden: „Wir haben zu überhastet gespielt, der letzte Pass kam nicht an.“ Dem TSV fehlte die Durchschlagskraft im Angriff. Ardiana Syla vergab die beste Möglichkeit, als sie den Ball aus zehn Metern über das Tor setzte. „Wir haben gute Ansätze gezeigt, aber spielerisch lange nicht so gut agiert, wie beim Remis gegen Bienrode am Mittwoch“, analysierte Kranz.

 Die SG Schamerloh deutete Torgefahr gegen Ende der ersten Halbzeit an, aber TSV-Keeperin Laura Danziger rettete zweimal gegen Juliana Meier.

 Nach dem Seitenwechsel brach die Sintflut über den TSV herein – in Form von Gegentoren. Mit einem Doppelschlag durch Meier (47.) und Tonia Rathert (48.) verpassten die Gäste der Eintracht den K.-o.-Schlag. „Wir haben uns in der Pause vorgenommen, besser zu spielen – und dann das. Das war der Knackpunkt des Spiels“, analysierte Kranz. Meier erhöhte mit zwei weiteren Treffern auf 4:0 (56./61.).

 Nina Bekemeier betrieb per Strafstoß Ergebniskorrektur und verkürzte auf 1:4. Dennoch brachen danach alle Dämme. „Ich weiß auch nicht, was passiert ist. Irgendwie war die Spielspannung weg und wir sind als Team auseinandergebrochen“, ärgerte sich der TSV-Trainer.

 Meier (72./74.), Sina Stahlhut (83.), Katharina Schmidt (85.) und Joana Schröder (89.) schraubten das Ergebnis auf 9:1 hoch. „Das waren nicht wir“, sagte TSV-Spielerin Bekemeier. Kranz hofft auf einen Lerneffekt: „Wir haben das intern analysiert und abgehakt. Das war nicht das, was wir können.“

TSV: Danziger, Pelzer, Wildführ (71. Schäfer), Bekemeier, Hunte, Gellermann, Syla, Brinkmann (57. Dornbusch), Söhnen, Jochens, Bauer. uk

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