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Einzelkönner und Mannschaftsspieler

Nacht des Sports Einzelkönner und Mannschaftsspieler

Er ist Einzelkönner und Mannschaftsspieler: Im vergangenen Jahr hat sich Stephan Beck die deutsche Vizemeisterschaft im Segelfliegen geholt.

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Deutscher Vizemeister im Segelfliegen: Stephan Beck.

Quelle: pr.

Nacht des Sports. Damit verbunden war das Aufrücken in die Nationalmannschaft und ist die Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Australien Anfang 2017. Mit dem Luftsportverein Rinteln flog er in der 1. Bundesliga auf den siebten Platz.

Beim Kampf um die deutsche Meisterschaft musste Beck sein fliegerischen Können gleich am ersten Wertungstag unter Beweis stellen. In Stendal-Borstel/Altmark herrschten zu Beginn der Titelkämpfe schlechte Bedingungen. „Ein Kampf ums Überleben, es zählte nur das Obenbleiben“, erinnert sich Beck. Nur wenige Piloten schafften das für die Wertung erforderliche Zeitfenster von zweieinhalb Stunden.

Vier Wertungstage, genau die für eine Deutsche Meisterschaft erforderliche Zahl, wurden geflogen. Dann wurden die Wertungspunkte zusammengezählt, Beck musste sich nur dem amtierenden vierfachen Weltmeister Michael Sommer geschlagen geben. Die Weltmeisterschaft sollte im Sommer diesen Jahres stattfinden, in Australien sind die Jahreszeiten aber aus europäischer Sicht verschoben, sodass Beck bis Januar 2017 Zeit hat, sich auf diesen Wettbewerb vorzubereiten.

Auf die oft stundenlangen Flüge, Becks bislang längster in Deutschland ging über 1000 Kilometer und dauerte neun Stunden, bereitet Beck sich auch körperlich vor. Kondition gehört unbedingt dazu und gibt manchmal den Ausschlag. Laufen und Tennis helfen Beck dabei.

Der 59-jährige verheiratete Vater zweier Töchter begann vor 45 Jahren mit dem Segelfliegen. Auch im Beruf stand das Fliegen im Mittelpunkt: Beck war Fluglehrer an der damaligen Heeresfliegerwaffenschule in Achum. Seit einigen Jahren fliegt Beck jeweils eine Woche im Monat von Berlin oder Bad Berka/Weimar aus für die DRF-Luftrettung primäre Rettungseinsätze, überwiegend aber Transporte von Intensiv-Patienten.

Mit dem LSV Rinteln feierte Beck einen tollen Mannschaftserfolg. Vom Wetter weniger begünstigt als die süddeutsche Konkurrenz verbesserte sich Rinteln in der 1. Bundesliga und verschaffte sich mit dem 7. Platz Respekt und Anerkennung. Denn die Rintelner Piloten fahren ihre Flugzeuge so gut wie nie dahin, wo die Bedingungen ideal sind. „Wir nehmen es wie es kommt und fliegen von Rinteln aus“, sagt Beck. hga

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