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„Endlich drei Punkte“

Fußball „Endlich drei Punkte“

Manchmal gibt es keine bessere Unterhaltung als Fußball. Beim Spiel zwischen dem VfR Evesen und dem SC Rinteln gönnten die Spieler den Zuschauern keine Pause.

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Diskussionen: Die Rintelner Spieler sind mit der Strafstoßentscheidung von Schiedsrichter Sven Sölter nicht einverstanden.

Quelle: ph

Fußball. Hochklassig war die Begegnung nicht, aber unglaublich intensiv und eindringlich. Nach dem 2:1-Erfolg des VfR Evesen war dessen Trainer Torsten Westenberger der wahrscheinlich glücklichste Mensch auf dem Feld. „Endlich mal ein Sieg, endlich mal drei Punkte“, freute er sich.

 Warum der VfR Evesen überhaupt so weit unten steht, wurde im Derby gegen Rinteln nicht aufgelöst. Westenbergers Truppe kämpfte um jeden Ball, war angriffslustig und hatte in Caglayan „Charly“ Tunc einen herausragenden Spieler im Angriff. In jeder seiner Aktionen war seine hochwertige fußballerische Vorbildung zu spüren. Manchmal ließ er vier Mann stehen, so wie in der 13. Minute, als sein Torschuss knapp vorbei ging. Aber auch der SC Rinteln enttäuschte keineswegs. Die Gäste nahmen die Zweikämpfe an, mussten am Ende aber eine Niederlage schlucken, die nun auch in der Weserstadt den Abstieg zum unvermeidlichen Thema macht.

 Für die Treffer sorgte in der ersten Halbzeit der Wiedensahler Schiedsrichter Sven Sölter. Es gab zwei Elfmeter – beide sehr zweifelhaft. In der 33. Minute sah er ein Handspiel des Rintelners Aleksadar Grujic und vier Minuten später überraschte er, als er auf der Gegenseite einen Zupfer in der Eveser Abwehr ausmachte – vielleicht eine Entscheidung im Sinne der Gerechtigkeit. Wie dem auch sei: Tunc verwandelte zum 1:0 für Evesen, allerdings erst mit einem Nachschuss. Florim Mustafa glich aus. Nach der Pause erkämpfte sich der VfR Evesen klare Vorteile.

 Rinteln hatte gegen die griffigen Platzherren zunehmend Mühe, sich im Zweikampf halbwegs zu behaupten. Die 2:1-Führung Evesens in der 47. Minute war allerdings ein Zufallsprodukt. Der Schuss von Kamal Walat wäre zwei Meter vorbei gegangen, wenn nicht Ivo-Niklas Walter den Fuß herausgestreckt und den Ball ins eigene Tor gelenkt hätte.

VfR: Teske, Menze, Cakir (46. Kummert), Paasch, Günes, Brandhorst (83. Zecevic), Adsiz, Walat (90. Mieruch), Tunc, Schönen, Gutsch.

SC: Willers, Yannik Walter, Grujic (80. Bergmann), Mustafa (90. Quindt), Ivo-Niklas Walter, Rogowski, Wittek, Kurka, Kalis, Fichtner, Gök. ph

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