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Erst die Pflicht, dann die Kür

Handball Erst die Pflicht, dann die Kür

Das wird ein hartes Wochenende für den Tabellenführer: Der Zweitligist TSV GWD Minden spielt am Sonnabend um 20 Uhr in der Kampa-Halle gegen den Tabellenvierten EHV Aue. Zwei Tage später folgt nach mehr als 450 Kilometern Anfahrt das absolute Spitzenspiel beim HC Erlangen.

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GWD-Spielmacher Sören Südmeier (vorne) hat unter der Woche Probleme mit der Patellasehne im Knie.

Quelle: uk

Handball. Das Spiel gegen den EHV Aue genießt dabei allerdings höchste Priorität. Sollten die Ostwestfalen gewinnen, würde der Vorsprung auf den ersten Nichtaufstiegsplatz auf neun Punkte anwachsen. „Diese Chance wollen wir nutzen, zumal wir zu Hause spielen“, sagt GWD-Trainer Frank Carstens. Das sieht auch GWD-Manager Horst Bredemeier so: „Der Aufstieg ist für uns das wichtigste Ziel.“

Beide Mannschaften kennen sich aus dem Achtelfinale im DHB-Pokal, als GWD im Erzgebirge 28:22 gewann. „Das Ergebnis täuscht, bis zur 46. Minuten war es ein sehr enges Spiel“, weiß Carstens, dem vor allem die offensive 5:1-Deckung der Gäste Kopfzerbrechen bereitet. Trainersohn Sigtrygur Runarsson setzt den gegnerischen Angriff permanent unter Druck. „Wir hatten dort sehr viele Ballverluste“, erklärt der Coach. Deshalb müsse seine Mannschaft gut angreifen und ein gutes Rückzugsverhalten an den Tag legen, so der Trainer: „Das ist der Hauptschlüssel zum Sieg. Die normalen Abläufe werden nicht greifen, wir werden sehr viel improvisieren müssen“, ahnt Carstens.

EHV-Trainer Runar Sigtryggsson hat mit seinem Bruder Arni einen weiteren engen Verwandten auf dem Feld. Der Rückraumspieler ist die Leitfigur im Spiel des EHV. Auswärts haben die Erzgebirgler noch nicht viel beschicken können. „Da aber einige verletzte Spieler in den Kader zurück gekehrt sind, werden sich die Leistungen auch auswärts stabilisieren“, vermutet Carstens.

Der Einsatz von Keeper Gerrie Eijlers ist wegen einer Bindehautentzündung fraglich, Sören Südmeier hat Probleme mit der Patellasehne. Miladin Kozlina ist wieder fit.

Das Spiel am Sonntag (17 Uhr) werten die GWD-Verantwortlichen als Kür. „In diesem Spiel sind wir nicht der Favorit“, sagt Carstens, der Gegner plane für die erste Liga. Kurzfristig haben die Franken als Ersatz für den verletzten Kapitän Pavel Horak noch den schwedischen Rückraumspieler Tobias Rivesjö vom TV Emsdetten verpflichtet. „Da haben wir nicht den ganz großen Druck“, weiß Carstens. Das kann sich aber ganz schnell ändern, wenn GWD die Pflicht gegen Aue nicht wie erwartet erledigt. Dann könnte der Vorsprung auf einen Nichtaufstiegsplatz schnell auf drei Punkte eingedampft sein. uk

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