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Erste Belastungsprobe

Handball Erste Belastungsprobe

Sie haben gerade noch rechtzeitig die Kurve bekommen: Oberligist HSG Schaumburg Nord gewinnt in eigener Halle den Saisonauftakt gegen die HG Rosdorf-Grone 25:19 (16:7).

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Die HSG Schaumburg Nord hat die Gäste im Würgegriff, verspielt aber den sicheren Sieg durch eine mehrminütige Torflaute fast noch. hga

Quelle: hg

Dabei nutzte die von Jörg Hasselbring trainierte HSG gleich die Gelegenheit, um die Nerven von Fans und Coach einer intensiven Belastungsprobe zu unterziehen. Nach einer glänzenden ersten Halbzeit traf die HSG in Hälfte zwei binnen 16 Minuten nur einmal ins Rosdorfer Tor.

„Die erste Halbzeit war richtig guter Handball“, erklärte Hasselbring. Das begann bei Torhüter Niklas Blomberg, der neben etlichen Paraden auch drei Siebenmeter parierte und endete beim Mittelblock mit Felix Lattwesen und Julian Frädermann, der fast immer richtig stand. Es fehlte auch nicht an der nötigen Aggressivität im Zweikampf, so das der Gast seine Abläufe nicht durchbekam und Fehler produzierte.

Diese Fehler nutzte die HSG zu schnellen Gegenstößen. Einer davon, von Philipp Reinsch gelaufen, kratzte die Nerven des Rosdorfer Torhüters Julian Krüger über Gebühr an, er stieß Reinsch zu Boden. Klare Sache, die Rote Karte folgte. Die Ursache für den Ausraster mochte auch darin liegen, dass Reinsch am Kreis rund 20 Minuten lang eine bärenstarke Leistung ablieferte und für die Rosdorfer Abwehr trotz harter Abwehraktionen nicht zu fassen war. Das Resultat war eine eigentlich vorentscheidende 16:7-Pausenführung.

„Sie hätten nur konsequent weiter spielen müssen“, meinte der Coach, der in der Pause noch vor Rosdorfer Widerstand warnte. Es kam anders, alles war weg: Die Abwehr war ein Torso, jedweder Zugriff dahin. Im Angriff verschoss die HSG zwischen 31. und 33. Minute gleich drei glasklare Chancen und lud Rosdorf zum Aufholen ein.

Bis auf 17:15 schmolz der Vorsprung. „Wir spielen von 16 Minuten neun in Überzahl und kriegen es nicht geschissen“, sagte Jannis Frädermann, der die Torflaute mit dem Treffer zum 18:15 (47.) nach 16 torlosen Minuten beendete. Das war der Weckruf, die HSG brachte den Sieg noch unter Dach und Fach.

HSG: Julian Frädermann 7, Jannis Frädermann 5, Niko Blanke 5/4, Reese 2, Reinsch 2, Rose 1, Bodenburg 1, Müller 1, Thieme 1.

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