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Erweiterte JSG stellt Weichen

Jugendfußball Erweiterte JSG stellt Weichen

Die Jugendspielgemeinschaft zwischen dem TuS SW Enzen und dem TuS Niedernwöhren besteht seit 1987 und damit wesentlich länger, als alle anderen Spielgemeinschaften im Landkreis.

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Jugendfußball. Die JSG mit den aktuellen Jugendleitern Carsten Socher (TuS SW Enzen) und Steffen Gramkow (TuS Niedernwöhren) funktioniert und ist nach dem VfL Bückeburg eine der erfolgreichsten Jugendabteilungen in Schaumburg. Die B-Junioren spielen in der Landesliga, die A-Junioren sind aus der Landesliga in die Bezirksliga abgestiegen.

 Dennoch wird die JSG jetzt erweitert. Die Jugendlichen des ASC Pollhagen-Nordsehl bereichern die bestehende JSG, die Spieler aus Lauenhagen bekommen ein Zweitspielrecht für den ASC.

 Bereits im letzten Jahr hatte es lose Gespräche zwischen den Beteiligten gegeben. Damals entschieden sich die Verantwortlichen der JSG Pollhagen-Nordsehl/Lauenhagen für den SV Sachsenhagen als Kooperationspartner. Diese hat der SVS bereits nach einem Jahr wieder beendet und so wurden sich die Jugendleiter Socher und Gramkow sowie Axel Rösemeier-Scheumann und Dieter Kramer schnell einig. Das neue Konstrukt heißt JSG Samtgemeinde Niedernwöhren/Enzen oder in der Abkürzung JSG Samtg. Niedernwöhren/Enzen. Die Namensfindung sei nicht schwer gewesen, zumal in dem neuen Namen, der einfach erweitert wurde, auch der regionale Bezug gegeben ist und sich die Vereine damit sehr gut identifizieren können“, heißt es in einer Erklärung der Jugendleiter.

 „Wir können den Auswirkungen des demografischen Wandels entgegenwirken und es kann allen Spielern im Einzugsbereich die Möglichkeit eingeräumt werden, altersgerecht Fußball zu spielen“, sagt Enzens Jugendleiter Carsten Socher. Steffen Gramkow erklärt weitere Vorteile: „Wünschenswerte Trainingszeiten können aufgrund der großen Sportplatzauswahl besser realisiert werden. Die breitere Masse an Spielern sollte uns einen Spielbetrieb auf Bezirksebene und so unseren Talenten einen leistungsgerechten Wettkampf ermöglichen.“

 Wie immer wenn etwas Neues entsteht, gibt es auch Skeptiker. Viele Spieler und Eltern sähen der neuen JSG eher verhalten entgegen, da für sie die momentanen Änderungen wie weitere Anfahrten zum Trainingsort oder stärkere Konkurrenten im Leistungsbereich mehr Gewicht hätten als die Vorteile der Erweiterung, erklären die Jugendleiter.

 „Natürlich ist die teilweise größere Entfernung zum Training oder Spielort ein Nachteil. Wir Jugendleiter haben den größeren Abstimmungsbedarf. Wir müssen uns finden und Prozesse, die uns die Organisation der JSG vereinfachen, definieren und leben“, sagen Axel Rösemeier-Scheumann und Dieter Kramer.

 In den unteren Jahrgängen der G- bis E-Junioren bleibt der TuS SW Enzen wie bisher „selbstständig“ und steigt erst ab den D-Junioren in die JSG ein. Diese Jahrgänge des ASC Pollhagen-Nordsehl wechseln mit Zweitspielrecht zum TuS Niedernwöhren. Zuvor waren bereits alle Jugendlichen der TuSG Wiedensahl zum TuS Niedernwöhren gewechselt.

 So sind die Weichen für die Zukunft so gestellt, dass auch die erweiterte Jugendspielgemeinschaft noch viele Jahre Bestand haben kann. uk

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