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„Es gibt solche Tage!“

Nienstädt / Bezirksliga „Es gibt solche Tage!“

Der SV Nienstädt 09 enttäuschte im Derby. Nur ein Spieler wusste zu gefallen – Bekir Duran. Mit ihm als Innenverteidiger hat Trainer Torben Brandt einen guten Fang gemacht.

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Bekir Duran (rechts) arbeitet beim Handelsriesen Edeka in Minden, ist Fan von Borussia Dortmund und mag den FC Bayern München wegen dessen Personalpolitik nicht.

Quelle: ph

Von Jörg Bressem. „Der Einzige, der bei Nienstädt was taugt, ist der Vierer“, kommentierte ein unvorbelasteter Zuschauer das Spiel gegen Stadthagen. Duran ist erst 23 Jahre alt, spielt aber hinten schon so abgeklärt wie ein Routinier. Der Neuzugang vom SV Union Stadthagen fällt auf, mit seinem starken Stellungsspiel. Wir sprachen mit Bekir Duran, der bei der JSG Lauenhagen mit dem Fußball begann und später bis ins A-Jugendalter im Nachwuchs des VfL Bückeburg spielte.

Sie waren fünf Jahre bei Union Stadthagen. Warum der Wechsel zum SV Nienstädt?

 Ich hatte schon länger das Gefühl, dass ich etwas Neues ausprobieren muss und eine Veränderung nötig habe. Der SV Nienstädt sprach mich genau zur richtigen Zeit an. Auch die Rückkehr in die Bezirksliga reizte mich.

Und, wie fühlt es sich an?

 Ich hatte echte Bedenken, ob alles gut geht, ob mich die Mannschaft gut aufnimmt und ob ich mich fußballerisch behaupten kann. Aber es ist alles prima. Einige Spieler wie Patrick Benecke oder Phillipp Böhning kannte ich schon vorher. Wir haben in der Mannschaft unseren Spaß.

Ausgerechnet im Derby gegen den FC Stadthagen lief es aber plötzlich nicht mehr.

 Ich kann nicht genau sagen, was da passiert ist. Aber es gibt solche Tage. Wir hatten uns in der Halbzeit nach dem 0:1-Rückstand viel vorgenommen. Doch es klappte einfach nichts. Es wurde gesagt, wir hätten nicht gekämpft. Doch das stimmt nicht. Wir sollten die Niederlage nicht überbewerten. Es sind drei Punkte verloren gegangen, mehr nicht. Aber nicht zuhause.

Nienstädt holte nur fünf seiner 20 Punkte auf eigenem Platz. Woher kommt der Heimkomplex?

 Dass es so schlimm ist, war mir gar nicht bewusst. Vielleicht funktioniert unser Umkehrspiel auf fremden Plätzen besser, vielleicht werden wir dort unterschätzt oder wir hatten zuhause zufällig die starken Gegner. Aber es stimmt: In Nienstädt haben wir nur gegen den 1. FC Egestorf/Langreder II gewonnen – und das noch in letzter Sekunde. Es liegt jedenfalls nicht daran, dass wir nicht gerne vor eigenem Publikum spielen.

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