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„Es ist noch immer gut gegangen“

Interview mit Dominik Melcher „Es ist noch immer gut gegangen“

Es herrscht Andrang auf den letzten vier Plätzen in der Bezirksliga, nachdem die erste Hälfte der Saison fast komplett gespielt wurde. Die Schaumburger Vereine sammeln sich im bedrohten Sektor und es sieht fast so aus, als wenn sich im kommenden Sommer der eine oder andere heimische Kandidat in der Kreisliga wiederfinden wird.

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Linksverteidiger Dominik Melcher ist eine wichtige Säule beim TSV Eintracht Exten.

Quelle: ph

Fußball.  Niedernwöhren und Evesen stehen derzeit in der direkten Abstiegszone, Exten belegt den Relegationsplatz und auch Nienstädt und Rinteln sind nur zwei Punkte von der prekären Region entfernt. Jörg Bressem unterhielt sich mit Dominik Melcher, dem linken Verteidiger des TSV Exten, über die Lage.

Der Abstieg eines oder mehrerer Schaumburger Vereine scheint unvermeidbar zu sein. Wen wird es erwischen?

 Der TuS Niedernwöhren scheint große Probleme zu haben, davon zeugt auch der Trainerwechsel. Der VfR Evesen kommt dort unten heraus, hat sich bereits verstärkt und wird im Winter bestimmt ein weiteres Mal personell aktiv nachbessern. Für uns wird jeder Punkt wichtig sein. Der SV Nienstädt 09 hat oder hatte eine Krise, wird mit seiner guten Truppe das Tief aber überwinden. Dagegen muss der SC Rinteln aufpassen.

Wenn es um Verstärkungen geht, hat Ihr Verein im Gegensatz zum VfR Evesen keine vergleichbaren Möglichkeiten. Ist der Abstieg des TSV Eintracht Exten mit seinen Self-Made-Strukturen nicht unumgänglich?

 Wir spielen eigentlich in jeder Saison gegen den Abstieg. Wie heißt es so schön: Es ist noch immer gut gegangen. Die Experten trauten uns das meist nicht zu. Wir hoffen, dass das noch lange irgendwie gelingt. Gegen Gegner wir den FC Eldagsen ist für uns nur mit sehr, sehr viel Glück etwas zu holen.

Wie kann es aber kommen, dass das Mittelfeld des TSV Exten am letzten Sonntag 100 Prozent der Zweikämpfe verliert?

 Eine offensiv ausgerichtete Mannschaft wie Eldagsen hat es auf einem tiefen Boden einfacher. Die Stürmer nehmen das Tempo mit, während sich der Abwehrspieler erst eindrehen muss. Schwach war natürlich, dass bei uns schon die Köpfe heruntergingen, als Eldagsen ausglich. Irgendwann konnten sie ihren Stiefel herunter spielen.

Wäre ein Abstieg des TSV Exten wirklich so schlimm? Die „goldene Generation“ kommt langsam in die Jahre.

 Außerdem kommt in nächster Zeit wenig nach. Andere Bezirksligisten haben tatsächlich andere Möglichkeiten und ein Verein wie der SC Rinteln scheint für Neuzugänge immer noch reizvoller zu sein als wir. Unsere Stärke ist der Zusammenhalt. Aber natürlich würde das Leben und der Fußball auch in der Kreisliga weitergehen, zumindest für einen Verein mit unserem Selbstverständnis. In der letzten Saison sind wir in der anderen Staffel manchmal zwei Stunden zu einem Auswärtsspiel gefahren. Da stellte sich schon die Sinnfrage.

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