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Es kann nur besser werden

Handball Es kann nur besser werden

Ausgerechnet vor dem Derby gegen den TuS N-Lübbecke in der Kampa-Halle ist die Stimmung beim Erstligisten GWD Minden am Tiefpunkt angekommen.

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Wild entschlossen: So wollen die Mindener Zuschauer Aleksandar Svitlica (Mitte) und GWD Minden heute erleben.

Quelle: uk

Die Hoffnungen auf einen Erfolg sind nach der schwachen Vorstellung im DHB-Pokal gegen FA Göppingen rapide gesunken.

 Während sich GWD am Mittwoch vor eigenem Publikum emotionslos vorführen ließ, zeigten die Nachbarn aus Lübbecke beim knappen 28:29 in Kiel einen großen Fight. „Sie haben alles, was wir derzeit nicht haben“, sagt GWD-Coach Goran Perkovac und meint die Emotionen, „die einen Kampfsport wie Handball ausmachen“. Allerdings macht gerade dieser Umstand auch Hoffnung. Die extreme Unbeständigkeit seines Teams nennt der Trainer „einen variablen emotionalen Zustand“. Man könne ja nicht alles innerhalb von zwei Tagen vergessen haben, so Perkovac. Auch im Hinspiel in Lübbecke habe seine Mannschaft über 40 Minuten nicht nur grottenschlecht, sondern oberschlecht gespielt. „Aber wir haben um jeden Ball gekämpft, großen Willen gezeigt. Das hat sich zum Schluss bezahlt gemacht und wir haben das Spiel durch unsere Entschlossenheit gewonnen. Zuvor hatte es in Wetzlar einen ähnlich schlechten Auftritt gegeben wie jetzt gegen Göppingen.

 Auswärts spielt der TuS N-Lübbecke in dieser Saison wesentlich besser als vor heimischer Kulisse. „Da wirken sie wie beflügelt“, weiß Perkovac: „Das wird ein sehr schweres Spiel für uns.“

 Mindens Rückraumspieler Arne Niemeyer hat das Derby bereits auf beiden Seiten erlebt. „Es wird im Kopf entschieden und es hat nicht immer der Favorit gewonnen. Wenn sie keine Mittel finden, unsere Abwehr zu knacken, haben wir eine gute Chance“, sagt Niemeyer, der sicher ist, dass auch seine neuen Mitspieler begriffen haben, um was es im Derby geht: „Sie haben den heißen Tanz ja bereits im Hinspiel miterlebt.“

 Bis auf wenige Stehplatzkarten ist das Derby ausverkauft. uk

 Anwurf: Heute, 19 Uhr.

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