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Handball Es klemmt

Jetzt ist es passiert: Der Zweitligist TSV GWD Minden hat am Sonnabend das erste Heimspiel der laufenden Saison verloren. Gegen den Tabellendritten HSC 2000 Coburg gab es für die Weserstädter vor etwa 2700 Zuschauern eine 28:29-Pleite.

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Ärgerlich: Die GWD-Keeper Gerrie Eijlers (Bild) und Kim Sonne erwischen wie ihre Vorderleute nicht den besten Tag.

Quelle: uk

Handball. Die Mindener lagen knapp vier Minuten vor Beendigung des Handball-Krimis in Unterzahl mit 25:28 hinten. Dalibor Doder und Aleksandar Svitlica stellten den Anschluss zum 27:28 her. Wieder musste Nils Torbrügge auf die Strafbank, aber nach einem Ballgewinn von Christoffer Rambo schaffte Charlie Sjöstrand 58 Sekunden vor dem Abpfiff den Ausgleich. Als dann Joakim Larsson erneut den Ball für die Ostwestfalen eroberte, tobte die Kampa-Halle. Aber Rambo verdaddelte den Ball in der Vorwärtsbewegung, den Konter unterbanden Doder und Miladin Kozlina in einer Gemeinschaftsaktion per Foul. Den fälligen Siebenmeter versenkte Matthias Gerlich nervenstark zum Siegtreffer für die Gäste. Der war allerdings verdient, wie auch GWD-Trainer Frank Carstens einräumte.

„Es war eine unfassbare Intensität im Spiel, das auch für die Zuschauer unglaublich abwechslungsreich war“, freute sich Gästetrainer Jan Goor: „Wir waren fast tot – aber nur fast.“ Ab der 45. Spielminute führte GWD mit drei Toren – 24:21 – aber nicht lange, die Coburger schlugen auch ohne ihren kurzfristig ausgefallenen Torjäger Adnan Hamandic zurück. „Wir haben in dieser Phase zwei Siebenmeter verworfen, vergeben klarste Chancen – und bringen Coburg zurück“, analysierte Carstens treffend.

Bei den Grün-Weißen passte nicht viel zusammen. „Die erste Torhüter-Parade haben wir nach 21 Minuten“, monierte der Coach. Eine vierminütige – halbzeitübergreifende – Überzahl verlor GWD mit 0:2. „Die Deckung hat nicht die nötige Aggressivität an den Tag gelegt, wir hatten null Unterstützung durch die Torhüter. Coburg hat heute den Finger in unsere Wunden gelegt“, meinte der Coach. Aber auch aus dem Rückraum kam nicht viel, Doder musste den Alleinunterhalter spielen.

GWD: Svitlica 9/5 Siebenmeter, Doder 8, Larsson 3, Kozlina 2, Torbrügge 2, Bilbija 1, Rambo 1, Sjöstrand 1, Südmeier 1. uk

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