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GWD Minden unter Druck Es wird eng

Langsam wird es eng: Der Erstligist GWD Minden steht Sonntag, 14. Dezember, um 17.15 Uhr beim heimstarken SC Magdeburg unter Druck. Es sind vor allem die Ergebnisse der Konkurrenten, die GWD-Manager Horst Bredemeier Kopfzerbrechen bereiten.

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Quelle: dpa

Handball. So hat der Aufsteiger HC Erlangen unter der Woche den Tabellenführer Rhein-Neckar Löwen überraschend mit 27:25 besiegt und den Abstand der Mindener auf einen Nichtabstiegsplatz auf drei Punkte anwachsen lassen. „Da bin ich das erste Mal seit Langem mit Bauchschmerzen ins Bett gegangen“, beichtet GWD-Manager Horst Bredemeier. Das Ergebnis zeige, was mit entsprechendem Willen alles möglich sei, so der Manager, der weiter Tacheles redet: „Fakt ist, dass wir im Abstiegskampf stecken. Gut trainieren reicht nicht mehr, wir müssen sehr gut trainieren und den Kampf annehmen. Jeder Spieler muss jetzt zu hundert Prozent seinem Beruf nachgehen. Ich werde das genau beobachten, denn wir dürfen über nichts anderes mehr nachdenken, als den Abstiegskampf.“

 In der Tat wird die Lage für GWD immer prekärer. Im Spiel beim Tabellenvierten SC Magdeburg ist nicht mit dem zweiten Auswärtssieg der Ostwestfalen zu rechnen, zumal sich zur langen Liste der Verletzten auch noch Miladin Kozlina gesellt (wir berichteten). Der ehemalige Serienmeister der DDR hat eine starke Mannschaft, die vor allem über Konter gefährlich ist. „Der SCM steht derzeit da, wo man nach eigenem Selbstverständnis stehen muss“, weiß Bredemeier.

 Aber die Mindener sehen sich nicht chancenlos. „Im Positionsspiel sind sie durchaus zu verteidigen“, analysiert Bredemeier, der vor allem „keine dämlichen Zeitstrafen wie gegen Kiel“ mehr sehen will.

 Die Mannschaft habe gegen den THW 25 Minuten sehr gut mitgehalten, aber die Ausfälle dann nicht mehr kompensieren können, so Trainer Perkovac: „Uns fehlen derzeit immer zehn Prozent, und die sind spielentscheidend.“

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