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Handball Fahrlässig

Der Oberligist HSG Schaumburg Nord hat durch einen 29:27 (13:8)-Heimsieg über die HF Helmstedt-Büddenstedt seinen Platz in der Liga-Spitzengruppe erfolgreich verteidigt.

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Einziger Lichtblick: Philipp Reinsch (links) zeigt nach seiner Einwechslung eine starke Leistung.

Quelle: hga

Handball. Der Heimsieg hinterließ ein unbehagliches Gefühl. Helmstedt war ein schwacher Gegner, der von der gastfreundlichen Einstellung der HSG lebte. Der fiel vor allem im Angriff nichts ein. Vor einer rappelvollen Halle verpasste die HSG Schaumburg Nord die nach dem schwachen Spiel beim VfL Wittingen angesagte Wiedergutmachung gänzlich.

 Denn die HSG stellte sich in Teilen lethargisch und leblos vor, es fehlten Emotionen und Körpersprache. Philipp Reinsch, drei Wochen lang beruflich verhindert, war der einzige mit einer ansprechenden Leistung. Reinsch kam Mitte der ersten Hälfte für Mirco Thieme, der bis dahin völlig versagte. Mit einer fast hundertprozentigen Quote ragte Reinsch bei seinen fünf Toren heraus. „Es fehlte der Mannschaft an Tugenden, die in diesen Sport gehören“, erklärte HSG-Coach Jörg Hasselbring.

 In der ersten Halbzeit überzeugte wenigstens die HSG-Abwehr mit aufmerksamem und beweglichem Spiel. Es gelangen einige Balleroberungen, acht Gegentore in einer Halbzeit waren ein gutes Ergebnis. Nur im Angriff gab es einiges Andere zu sehen. Fehlwürfe, Fehlpässe, Fangfehler, erst mit dem Treffer von Johannes Sonneborn zum 10:6 (25.) wurde es ein wenig besser.

 Nach dem Seitenwechsel spielte die HSG plötzlich Handball. Eine starke Abwehr und ein konzentrierter, schnell spielender Angriff brachten das 18:9. Allerdings passierte das bis zur 34. Minute, danach war Schluss mit der Herrlichkeit. Die HSG brachte es fertig, den eigentlich vorentscheidenden Vorsprung zu verspielen. Beim 28:26 (56.) wackelte die HSG erheblich. Marcel Rose brachte es fertig, binnen 90 Sekunden drei hundertprozentige Chancen, darunter einen Siebenmeter, zu versemmeln. Die HSG schaukelte den knappen Sieg über die Zeit, war aber von stehenden Ovationen der Zuschauer sehr weit entfernt. HSG: Reinsch 5, Hengst 5, Lüer 5, Julian Frädermann 4, Blazek 4, Jannis Frädermann 2, Sonneborn 2, Rose 2. hga

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