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Fair-Play-Preis für Jan Carganico

Nienstädt / Kreisliga Fair-Play-Preis für Jan Carganico

So trist wie das Wetter, so trist war am Samstag der Auftritt des SV Nienstädt 09 bei der 0:1-Pleite gegen den Koldinger SV. Die wenigen treuen Fans im Schierbachstadion waren von ihrer Mannschaft maßlos enttäuscht.

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Nachahmenswert: Jan Carganico (l.) zeichnet sich durch vorbildliches faires Verhalten aus.

Quelle: ph

Von Peter Blaumann. Das war Magerkost, was der SV Nienstädt über 90 Minuten zeigte. Der Brandt-Elf fehlte die Durchschlagskraft, sich gegen die robuste und zweikampfstarke Abwehr der Gäste entscheidend durchzusetzen, übertrieb das Dribbling, ließ den Ball kaum über mehrere Stationen laufen und operierte fast nur mit langen Bällen, die eine leichte Beute für die Koldinger Defensivabteilung wurden. Und wenn der SV Nienstädt doch einmal gefährlich vor dem Tor auftauchte, scheiterten die SVN-Spieler entweder am starken Gäste-Keeper Oliver Zwillus oder am eignen Unvermögen.

 Koldingen spielte ganz einfachen Fußball und hatte damit Erfolg. In der Abwehr dicht gestaffelt, kompromisslos in den Zweikämpfen, mit schnellem Umkehrspiel und torgefährlichen Kontern.

 Die erste Chance in der ersten Halbzeit hatte Phillipp Böhning (9.), die zweite Patrick Benecke (25.). Das war alles, was vom SV 09t zu sehen war. Koldingen tauchte ebenfalls nur zweimal gefährlich vor dem SVN-Kasten auf. Simon Krumpholz ((16.) und Johannes Kaminski (38.) vergaben. Das 0:1 schon drei Minuten nach dem Wiederanpfiff. Nach einer Ecke köpfte Dimitri Kiefer völlig ungehindert ein. Danach versuchte Nienstädt der Partie noch einmal eine Wende zu geben, hatte Chancen durch Pascal Holz (49. und 65.), Benecke (55. und 68.) sowie Jan Carganico (84.), aber der Ausgleich wollte nicht gelingen. Koldingen hatte durch Krumpholz (75.) und Daniel Ische (86.) die Entscheidung auf dem Fuß, aber Keeper Bjarne Mücke hielt Nienstädt im Spiel.

 Eine äußerst faire Geste in der 63. Minute: Schiedsrichter Lukas Kruse zeigte dem Koldinger Daniel Ische die Ampelkarte. Anders als Stefan Kießling in der Bundesliga intervenierte der Nienstädter Jan Carganico und Kruse nahm die Karte zurück. Carganico reservierte sich damit einem Platz im Fair-Play-Himmel.

SVN: Bjarne Mücke, Schwarze, Duran, Christou, Böhning, Carganico, Benecke, Holz (69. Gutzeit), Brandt, Hoffmeyer, Möller.

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