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Fast aus der Hand gegeben

Handball Fast aus der Hand gegeben

In der Landesliga der Frauen hat der MTV Auhagen zum Saisonstart gegen den TuS Empelde eine empfindliche Heimpleite einstecken müssen.

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Merle Rindfleisch (Mitte) und der MTV Großenheidorn starten erfolgreich in die Landesliga.

Quelle: hga

Handball. Frauen-Landesliga: MTV Auhagen – TuS Empelde 25:36 (14:14).

Die Niederlage war erwartet worden, vielleicht auch in der Deutlichkeit. Aber die von Silke Fanslau trainierten Auhägerinnen hinterließen gegen einen Gegner, der am Saisonende im oberen Teil der Tabelle erwartet wird, keinen schlechten Eindruck. „Es geht voran“, konstatierte Fanslau vor allem in der ersten Halbzeit eine gute Leistung ihrer Mannschaft. Denn die verlief sehr ausgeglichen, 9:9, 12:12, Auhagen hielt dagegen und bis zur Pause mit.

In der zweiten Halbzeit wurde Empelde seiner Favoritenrolle gerecht. Vom 20:22 wuchs der Auhäger Rückstand zum 22:27 (45.) an. „Die haben noch eine Schippe draufgelegt, wir konnten das Niveau nicht halten“, meinte Fanslau. Dennoch wehrte sich Auhagen nach Kräften. „Eigentlich eine zu deutliche Niederlage, so hat es die Mannschaft nicht verdient“, meinte die Trainerin.

MTV: Warnecke 7/1, Beigang 4, Krisiunaite 4, von Ohlen 4, Lampe 3, Eichner 2, Täufert 1. MTV Großenheidorn II – Hannoverscher SC II 33:26 (16:10).

MTV-Trainerin Karina Heinze war insgesamt zufrieden. Deutliche Abstriche gab es für die ersten 20 Spielminuten, in denen die Seeprovinzlerinnen das Spiel fast aus der Hand gaben. „Wir haben die ganze Kraft in die Abwehr gesteckt“, erklärte Heinze zur Anfangsphase. Der MTV begann zunächst mit einer 3:2:1-Abwehr, das Spiel verlief nach Plan.

Der Gast produzierte viele Fehlpässe, die Seeprovinzlerinnen nutzten ihre Chancen. Jennifer Battermann erzielte die Saisontore eins und zwei per Siebenmeter, beim 6:1 (8.) schien die Vorentscheidung nur eine Frage der Zeit zu sein. In dieser Phase nahm der Gast eine Auszeit, mit gravierenden Folgen. Beim Gastgeber riss der Faden komplett, es folgte eine Serie von verworfenen Chancen. Beim 8:8 (18.) stand das Spiel auf der Kippe.

Battermanns 11:8 (21.) bedeutete die endgültige Wende. „Da haben sie sich wieder gefangen“, meinte Heinze. Nach dem Seitenwechsel stabilisierten sich die Seeprovinzlerinnen weiter in der Abwehr, zogen sofort auf 20:12 (35.) weg. Diesmal gab es keinen Bruch im Spiel, über 29:19 (51.) erledigte der MTV eine Pflichtaufgabe.

MTV: Battermann 7/3, Reineck 5, Rindfleisch 5/1, Dreyer 4, Bonnet 3, De Salvo 3, Geiger 3, Schirmer 2, Schröpfer 1. hga

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