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Fußball / Bezirksliga Flurschaden

Zehn Minuten nach Spielschluss standen viele Spieler des TSV Eintracht Exten immer noch im strömenden Regen und debattierten. Wie war es möglich, nach einer 1:0-Führung noch sechs Gegentore zu kassieren?

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Alles versucht: Dennis Luthe (rechts) und Co. gehen gegen den Spitzenreiter FC Eldagsen dennoch mit 1:6 unter. ph

Fußball. Warum bekam Exten beim 1:6 kein Bein an Deck? Trainer Mirko Undeutsch konnte es teilweise erklären: „Eldagsen spielte nicht in unserer Liga. Wir machten es ihnen zu einfach.“

Ein Fünkchen Hoffnung gab es lediglich vor dem Spiel. Nur so ist es zu erklären, dass die Begegnung überhaupt angepfiffen und der beträchtliche Flurschaden in Kauf genommen wurde. Exten rechnete sich auf matschigem Geläuf gegen den Spitzenreiter eine hauchdünne Chance aus. Nach nur drei Minuten sah es tatsächlich nach einer Überraschung aus: Ein langer Ball auf Sebastian Schmidt, ein wunderschöner Haken, das kluge Zuspiel auf Volkmar Vöge – 1:0.

Wenn die Gastgeber diesen Vorsprung irgendwie in die Pause gerettet hätten, wäre vielleicht wirklich eine Sensation möglich gewesen. Aber der TSV Eintracht Exten machte fortan alles falsch, was falsch zu machen war. Die Führung hielt nur zwei Minuten. Es begann mit dem Freistoß von André Gehrke aus fast 30 Metern, der aufsetzte, zum 1:1 neben dem Pfosten einschlug und haltbar aussah. Der FC Eldagsen mühte sich nach Kräften, in der Schlickwüste von Exten halbwegs ordentlichen Fußball zu spielen und machte das wirklich gut. Die Platzherren wurden vorgeführt. Der unbeachtete Raffael Bürst erzielte die 2:1-Führung der rührigen Gäste (10.), Yannik Gronau erhöhte auf 3:1 (19.), Gehrke erzielte das 4:1 (33.) und beim 5:1 von Steve Goede assistierte Ruzmir Mehic (36.).

Die restlichen Schäden an der Grasnarbe hätte man dem Platz eigentlich ersparen können. Exten war ohne die verletzten Andreas Kramer und Lars Anke hoffnungslos überfordert. Der FC Eldagsen setzte in der zweiten Halbzeit ungnädig nach. Der Spitzenreiter zog sein Spiel unbeirrt auf. Eldagsen gab sich mit dem 6:1 von Christian Marx (72.) zufrieden. Die Schaumburger Fraktion war bei den Gästen vollzählig im Einsatz: Alexander Schröder war vorne gewohnt beweglich, Frederik Reygers war als Innenverteidiger stark und auch Julian Reygers machte nach seiner Einwechselung einen stabilen Eindruck.

TSV: Christian Krohn, Wiemers (79. Heise), Mehic, Luthe, Wolter, Melcher, Kaufmann, Braunert, Schmidt, Vöge, Jaskulski (83. Ceylen).

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