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Fußballgott ist kein Wendthäger

Oberliga / 0:1-Niederlage Fußballgott ist kein Wendthäger

Die Pechsträhne hält weiter an: Der Oberligist TSV Eintracht Bückeberge hat auch im fünften Saisonspiel keinen Sieg eingefahren und beim Tabellendritten HSC Hannover mit 0:1 verloren. Der Landesligist FSG Lauenhagen/Pollhagen-Nordsehl hat sein Heimspiel gegen den TSV Havelse II mit 1:2 verloren.

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Pia Gellermann (rechts) wartet mit der Eintracht weiter auf den ersten Dreier in der Oberliga.

Quelle: uk

Frauenfußball. HSC Hannover – TSV Eintracht Bückeberge 1:0. „Der Fußballgott ist nicht auf unserer Seite“, haderte TSV-Trainer Uwe Kranz. Die Begründung lieferte Kranz gleich nach: „In der Nachspielzeit gab es vor dem Tor des HSC ein Getümmel, der Ball rollte Sabrina Pelzer vor die Füße, die aus 14 Metern in den Winkel traf.“ Leider sei der Ball aber eine Handbreit vor der Linie ins Feld zurückgesprungen, ärgerte sich der Coach.

 Die Gastgeberinnen dominierten die ersten 20 Spielminuten, gingen durch Janka Keffel in Führung (22.). „Bis dahin haben wir fahrig agiert“, räumte Kranz ein. Noch vor der Pause wendete sich das Blatt, die Eintracht übernahm das Ruder.

 Spätestens nach 38 Spielminuten, als eine HSC-Spielerin wegen Beleidigung einer Mitspielerin die Rote Karte sah (38.), hatten die Gäste Oberwasser. Rebbeca Dornbusch traf nur den Außenpfosten, den Abpraller setzte die überraschte Mareike Bauer aus kurzer Distanz über das Tor. Kurz vor der Halbzeit scheiterte Mona Söhnen an der HSC-Torhüterin Simone Wehner. „Da rennst du an, und die Dinger gehen nicht rein“, sagte Kranz.

 Auch nach der Pause blieben die Gäste in Überzahl am Drücker, aber zwingende Torchancen blieben Mangelware. Dannika Wildführ und Pia Gellermann vergaben die besten Möglichkeiten. „Wir haben gut gespielt, da gibt es nichts auszusetzen“, sagte Kranz, der jetzt auf den Befreiungsschlag gegen den Tabellennachbarn SV Ahlerstedt-Ottendorf II hofft. Das Spiel findet im Rahmen des Tages des Sports am nächsten Sonntag um 15.30 Uhr in Bad Nenndorf statt.

TSV: Danziger, Dornbusch (71. Zaudtke), Pelzer, Wildführ, Bekemeier, Hunte, Gellermann, Syla, Söhnen. Jochens (83. Rahde), Bauer (65. E. Brinkmann).

FSG Lauenhagen/Pollhagen-Nordsehl – TSV Havelse II 1:2. Die FSG erwischte einen guten Start. Jana Wilharm vergab nach fünf Spielminuten die erste „Hundertprozentige“. Mona Youssef und Marina Krohne erzwangen ein Eigentor von Marina Gotzamanis zum 1:0 (10.). Alles schien nach Plan zu laufen, aber die Gastgeberinnen verloren den Faden. Lousiza Omelan erzielte den Ausgleich aus 30 Metern (25.).

 Nach dem Seitenwechsel lief bei der FSG spielerisch nicht mehr viel zusammen. Kontermöglichkeiten wurden durch Unaufmerksamkeiten verspielt. „Durch unnötige Abseitsstellungen haben wir uns um klare Vorteile gebracht“, ärgerte sich FSG-Trainer Dietmar Arndt. Zu allem Überfluss wurde die FSG in der 62. Spielminute überlaufen. Omelan bedankte sich mit dem 2:1 für die Gäste (62.).

 In der hektischen Schlussphase vergaben Youssef, Maria Mardar und Annika Ebbighausen den möglichen Ausgleich. „Es waren heute zu viele Fehlpässe und individuelle Fehler in unserem Spiel, um erfolgreich zu sein“, analysierte Arndt.

FSG: Nowak, Arndt, Fahlbusch, Ebbighausen, Paulus, Jannssen (66. Wolter), Pöhler, Mardar, Wilharm, (70. Fahlbusch), Krohne, Youssef. uk

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