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Futsal-Beauftragter Thomas Aldag enttäuscht

Fußball / Jugend Futsal-Beauftragter Thomas Aldag enttäuscht

Die erste offizielle Schulung für den Umgang mit der Hallensportart „Futsal“ stieß bei den Schaumburger Nachwuchstrainern auf wenig Resonanz. Thomas Aldag, Futsal-Beauftragter des NFV-Fußballkreises Schaumburg, stellte die Thematik rund 20 Trainern vor. Bei 256 gemeldeten Jugendmannschaften mit vermutlich 400 bis 500 Trainern und Betreuern eine schwache Beteiligung.

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Futsal-Beauftragter Thomas Aldag (rechts) konnte nur rund 20 Trainer und Betreuer zur Schulung begrüßen.

Quelle: hga

Jugendfußball (hga). Es sei eine freiwillige Information, ein Angebot an die Vereine, so Aldag. Man wolle die Vereine von den Vorteilen überzeugen, so der Futsal-Beauftragte. Die Überzeugung war allerdings schon im Vorfeld per Verordnung herbeigeführt worden.

In der jetzt beginnenden Hallensaison für Jugendmannschaften aus Schaumburg wird der bislang benutzte „normale“ Fußball durch einen Futsal-Ball ersetzt. Von den eigens ersonnenen Futsal-Regeln übernahm der Kreisjugendausschuss des Fußballkreises zunächst nur eine. Nach einem Seitenaus wird der Ball eingekickt statt eingerollt.

Aldag bemühte sich, die in Schaumburg noch theoretischen Vorteile herauszustellen. Technik statt Kraft, schnelles Spiel auf engem Raum, viele Ballkontakte beim Training. „Damit man Chancen herausspielt, muss man in Bewegung sein“, sagte Aldag. Die Definition der Spieler nach Angreifer und Verteidiger gäbe es beim Futsal nicht mehr, da habe jeder Spieler die gleichen Aufgaben, so Aldag.

Die Unterschiede zum herkömmlichen Ball sind deutlich. Ein Futsal-Ball hat ein sprungreduziertes Verhalten, was die Ballannahme und Kontrolle erleichtern soll. Es wird ohne Bande gespielt, der Torwart wirft den Ball ab. Zudem darf der Ball über die Mittellinie geworfen werden und der Torhüter darf im Feld mitspielen.
Der am schwersten zu vermittelnde Punkt sei die Nutzung des Raumes mit wechselnden Positionen. Aldag wies auch auf die offiziellen Futsal-Meisterschaften hin. Der Fußballkreis Schaumburg veranstaltet am 25. November die ersten Hallenmeisterschaften im Futsal. Teilnahmeberechtigt sind C- und B-Juniorenmannschaften, die auch Spieler aus höheren Ligen einsetzen dürfen.

Eine Herausforderung nicht nur für Spieler, sondern auch für die Schiedsrichter. Die Futsal-Regeln sehen den Einsatz von zwei Schiedsrichtern und einem Zeitnehmer vor. Die Netto-Spielzeit beträgt zweimal 20 Minuten. Je Mannschaft sehen die Regeln eine Auszeit von einer Minute pro Halbzeit vor. Gespielt wird auf Handballtore.

Im Futsal werden Fouls gezählt, in jeder Halbzeit neu. Nach dem fünften Foul gibt es für jedes weitere Foul einen Strafstoß für den Gegner. Hinzu kommt die Vier-Sekunden-Regel: Beim Einkick, Freistoß, Torabwurf oder Eckstoß hat der Spieler vier Sekunden Zeit zur Ausführung. Diese Zeit wird vom Schiedsrichter angezeigt.

Im Anschluss an die Vorstellung bekamen die Teilnehmer Gelegenheit, einige Übungen praktisch durchzuführen. Zu diesem Zweck waren die B-Junioren des JFV 2011 Bad Nenndorf anwesend.

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