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GWD Minden fiebert dem Derby des Jahres entgegen

Handball / Bundesliga GWD Minden fiebert dem Derby des Jahres entgegen

Das Fieber steigt, das Derby des Jahres steht vor der Tür: Erstligist GWD Minden hat am Freitag, um 19.45 Uhr, den TuS N-Lübbecke zu Gast. Es herrscht Ausnahmezustand in der Kampa-Halle, auf dieses Spiel warten die Fans die ganze Saison über.

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In der Vorsaison siegte GWD Minden durch ein Tor in letzter Sekunde.

Quelle: hga

Von Heinz-Gerd Arning. „Ich hoffe, dass es auf dem Spielfeld emotional zugeht“, meint GWD-Manager Horst Bredemeier. Das wird es mit Sicherheit, auch die Zuschauer in der fast ausverkauften Halle – nur wenige Karten sind noch zu haben – werden ihr Teil dazu beitragen. Gastgeber GWD und die Polizei haben sich wie immer auf ein Sicherheitskonzept verständigt, sodass die Begegnung problemlos ablaufen sollte.

 „Wir brauchen die Punkte unbedingt“, erklärt GWD-Coach Goran Perkovac angesichts steigenden Drucks auf den Gastgeber. Noch immer warten die Fans auf den ersten Sieg, nur drei magere Punkte stehen zu Buche. Man habe trainiert wie immer, aber er hoffe darauf, dass die Aggressivität bis zum Spiel noch steige, so der Coach. „Wir müssen als Mannschaft geschlossener werden“, fordert Perkovac, der aus dem Rückraum einen Leistungsschub erwartet.

 Diese Erwartungen richten sich besonders auf den Halblinken Nenad Bilbija. Er müsse sich nur entschlossener einsetzen, so der Coach. Ein Lob erntete Mittelmann Dalibor Doder, der bei der 25:34-Niederlage gegen den THW Kiel sehr gut für seine Nebenleute gearbeitet habe, so Perkovac.

 Mit dem TuS N-Lübbecke kommt nicht nur der Erzrivale aus der Nachbarschaft, sondern auch eine erfahrene und eingespielte Mannschaft. Der Gast wird körperlich sehr präsent auftreten. Da müsse man sich sehr gut und viel bewegen, meint Perkovac. Das gilt im Besonderen für die Abwehrmitte, die sehr eng stehen muss, um den gegnerischen Kreisläufer Frank Løke in den Griff zu bekommen. Insgesamt muss GWD eine gute, konstante Leistung über 60 Minuten auf das Parkett bringen. Perkovac sieht weiter viel Potenzial in der Mannschaft, welches aber eben nicht lange genug in einem Spiel gezeigt wird.

 „Noch haben wir nichts verloren“, sagt Perkovac. Sicher sei die Tabellensituation als Drittletzter nicht schön, sie sei aber auch nicht dramatisch. Das Derby will der Coach am liebsten mit spielerischen Mitteln gewinnen anstelle durch die zu erwartenden Emotionen. „Aber am Ende ist es egal, wie du gewinnst“, reduziert der Coach seine Vorstellungen doch eher auf zwei Punkte. Irgendwelche Ansprüche an spielerisches Können passen wohl doch nicht zur Situation und zum Derby.

 Der Gast kommt mit einem ausgeglichenen 7:7-Punktekonto, steht zwar nicht überragend da, hat aber eben nicht den Druck des Abstiegskampfes im Nacken.

 In Sachen Neuverpflichtungen blieb der GWD-Coach vage. Möglicherweise sei zum Spiel gegen den HSV Handball ein neuer Rückraumspieler dabei, so der Coach. Mittlerweile sickerte ein Name durch: Drasko Mrvaljevic, 33 Jahre alt und 120 Mal für Montenegro als Nationalspieler aufgelaufen. Mrvaljevic löste vor kurzem seinen Vertrag beim österreichischen Klub Bregenz auf. Jetzt geht es offenbar nur noch um die Finanzierung des Montenegriners.

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