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GWD Minden zeigt starke Leistung

Handball GWD Minden zeigt starke Leistung

Der Zweitligist TSV GWD Minden hat sich am Riemen gerissen und durch eine starke Leistung die HSG Nordhorn-Lingen beim 30:21 (15:8)-Erfolg (15:8) in die Schranken gewiesen.

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GWD-Spielmacher Dalibor Doder (rechts) war im Spiel gegen die HSG Nordhorn-Lingen Dreh- und Angelpunkt – einfach „Magic“. uk

Handball. Der klare Erfolg wurde wegen der personellen Probleme der Weserstädter im Vorfeld der richtungsweisenden Partie kaum für möglich gehalten. Mit Nenad Bilbija, Miladin Kozlina und Florian Freitag musste der komplette linke Rückraum passen. Dass die Gäste bereits am Freitag im Rahmen eines Doppelspieltages beim 30:21-Erfolg gegen den SV Henstedt-Ulzburg Kräfte gelassen hatten, führte HSG-Trainer Heiner Bültmann in seiner Spielanalyse zwar als „Wettbewerbsverzerrung“ an, räumte aber einen „verdienten Sieg eines klar besseren Gegners“ ein. Seiner Mannschaft habe gefühlt immer ein halber Meter gefehlt, so der Coach.

 GWD setzte die Vorgaben von Trainer Frank Carstens – gute Abwehr und schnelles Spiel nach vorn – weitgehend um. „Wir waren sehr konzentriert und das über mindestens fünfzig Minuten“, sagteCartens. Die Mindener Defensive arbeitete gut, war beweglich und ließ nur wenig zu. Nach 20 Spielminuten hatten die Gäste beim 11:4 nur zwei Feldtore erzielt. Ein Beweis der guten Abwehrarbeit der Grün-Weißen. „Minden hat heute Qualität gezeigt“ analysierte Bültmann. Die Spieler der ersten Halbzeit hießen Charlie Sjöstrand mit fünf Toren und Dalibor Doder, der die Probleme im linken Rückraum mit Sören Südmeier zusammen spielerisch löste.

 Bis zur Pause wuchs der Vorsprung mit einem starken Keeper Gerrie Eijlers im Rücken auf 15:8 an.

 Auch nach dem Seitenwechsel ließ GWD trotz des stetig anwachsenden Vorsprungs nicht die Zügel schleifen. Das Spiel war früh durch, beim 20:10 (38.) lösten sich die letzten Restzweifel in Luft auf. Die Gäste aus dem Emsland waren auf Schadensbegrenzung aus und mit dem 21:30 letztlich gut bedient.

 Carstens fand dennoch ein kleines Haar in der Suppe, denn ab der 50. Spielminute habe seine Mannschaft den Gästen durch nicht mehr ganz so unnachgiebiges Zweikampfverhalten noch das eine oder andere Tor genehmigt. „Wir waren sehr fokussiert, es hat heute Klick gemacht. Die angeschlagenen Spieler haben auf die Zähne gebissen“, freute sich der GWD-Coach, der aber mahnte: „Jetzt wird es darauf ankommen, dass wir so weiter machen. uk

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