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GWD bestraft sich selbst

Handball/ Bundesliga GWD bestraft sich selbst

Man darf sich Sorgen machen: Bundesligist GWD Minden wartet weiter auf den ersten Sieg.

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Antreiber: Dalibor Doder bringt Schnelligkeit ins Mindener Spiel, und so reicht es in der Schlussphase zumindest noch zu einem Punkt.

Quelle: hga

Gegen den Aufsteiger Bergischer HC reichte es gestern in der Kampa-Halle vor 2150 Zuschauern mit Ach und Krach zu einem 29:29 (12:13)-Remis. Zu wenig, um aus dem Tabellenkeller zu klettern.

 GWD begann mit einer offensiveren Deckung, vor allem Nils Torbrügge kümmerte sich vorrangig um Spielmacher Victor Szilagyi. In der Anfangsphase waren die Mindener aber oft zu spät dran, Aljosha Schmidt kassierte eine frühe Zeitstrafe. Erst nach dem 1:4 (5.) ging das Rezept zunehmend besser auf. Gästekeeper Björgvin Gustavsson entschärfte einige sehr gute Mindener Chancen, aber auch Mindens Jens Vortmann steigerte sich, hielt sogar zwei Siebenmeter. GWD glich beim 4:4 (10.) aus, baute einen 9:6-Vorsprung auf. Aber Gustavsson hielt sein Team mit tollen Paraden im Spiel, der BHC glich wieder aus und erkämpfte sich sogar eine Führung, die bis zum 12:13-Pausenstand reichte. Die Abwehrreihen dominierten auf beiden Seiten, GWD scheiterte aus besten Positionen immer wieder am überragenden Keeper der Gäste.

 Nach dem Seitenwechsel bekamen die Ostwestfalen keinen richtigen Zugriff auf die Partie, kassierten viele Zeitstrafen und mussten meist einem Rückstand nachlaufen. „Unforced Errors“ – leichte Fehler – taten ihr Übriges. „Wir machen die wichtigen Tore nicht und bestrafen uns nach eigenen Fehlern durch Gegenstöße selbst“, sagte GWD-Trainer Goran Perkovac. Nach 45 Spielminuten hatte sich der BHC – seit der 35. Minute ohne „Gummimann“ Gustavsson – einen 20:23-Vorsprung erspielt. Mit starkem Zwischenspurt glich GWD wieder aus. Der gute Aleksandar Svitlica erzielte das 25:25 (50.). Aber wie gewonnen, so zerronnen, denn GWD musste die Gäste – auch wegen schwachen Überzahlspiels – auf 26:28 (56.) wegziehen lassen. Aber Totgesagte leben länger, Dalibor Doder trieb die Gastgeber an, mit drei Toren in Folge ging Minden mit 29:28 in Führung. Noch 120 Sekunden zu spielen, GWD kämpfte verbissen um den knappen Vorsprung, aber Vortmann musste einen Ball von Kristian Nippes „durch die Hosenträger“ passieren lassen. GWD hatte Ballbesitz, kam aber wegen Zeitspiels unter Druck und so scheiterte Christoph Steinert am starken Mario Huhnstock. Im Gegenzug hatte GWD noch Glück, der Ball lag im Tor, aber die Schiedsrichter entschieden auf Freiwurf, der nichts mehr einbrachte. „Wir haben eine gute Moral gezeigt“, sagte Perkovac. GWD Minden:

 Svitlica 8, Steinert 6, Bilbija 3, Schäpsmeier 3, Südmeier 2, Oechsler 2, Schmidt 2/1, Doder 2, Torbrügge 1.

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