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GWD geht am Stock

Sport lokal / Handball GWD geht am Stock

Der aktuelle Champions-League-Sieger SG Flensburg-Handewitt hat beim Erstligisten TSV GWD Minden einen ungefährdeten 31:22 (18:12) Start-Ziel-Sieg eingefahren.

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Auch für Mindens Spielmacher Dalibor Doder (Mitte) gibt es gegen die starke Flensburger Abwehr kaum ein Durchkommen.

Quelle: uks

Sport lokal. Die Gäste erwiesen sich vor 2350 Zuschauern als eine Nummer zu groß für die von Verletzungen geplagten Ostwestfalen.

 Mit Sören Südmeier, Nenad Bilbija, Christoph Steinert und Miladin Kozlina fehlten gegen die SG bereits vier wichtige Stammkräfte. Zu allem Überfluss erwischte es in der ersten Halbzeit auch noch Kreisläufer und Abwehrrecke Marco Oneto. Der Chilene wurde mit einer Knieverletzung humpelnd vom Spielfeld geführt. „Ich denke, er wird uns längere Zeit fehlen“, sagte GWD-Trainer Goran Perkovac und schob noch einen wichtigen Satz nach: „Wir gehen am Stock und brauchen einen Kreisläufer. Wenn etwas Gutes auf dem Markt ist, sollten wir zuschlagen.“

 Gegen das Flensburger Starensemble reichte es nicht, auch weil der Gegner das Spiel in Minden absolut ernst genommen hat. Trainer Lubomir Vranjes bot seine beste Mannschaft auf, zumindest so lange, bis es auch Holger Glandorf erwischte, der wegen einer Kopfverletzung passen musste. „Johan Jakobsson hat Holgers Part dann sehr gut übernommen. Ich bin zufrieden. Wir haben diszipliniert gespielt und gewonnen“, sagte Vranjes.

 Über 3:0 und 4:1 setzten die Gäste bereits in der Anfangsphase Duftmarken. GWD zeigte sich gegenüber dem Spiel in Lemgo stark verbessert und blieb lange Zeit in Schlagweite. „Nach dem Ausfall von Oneto haben wir in der Abwehr auf ein 3:2:1 umstellen müssen, das hat gut geklappt“, sagte Perkovac. Über 8:6 setzten sich die Flensburger auf 16:10 und zum 18:12-Pausenstand ab.

 Nach dem Seitenwechsel hielten die Gäste aus dem hohen Norden den Abstand konstant bei mindestens fünf Toren. Während sich GWD jeden Treffer kräftezehrend erkämpfen musste, nutze die SG jede Schwäche in der Mindener Abwehr rigoros aus. Linksaußen Anders Eggert war mit neun Toren bester Werfer der Gäste, verwandelte dabei alle sieben Siebenmeter wie ein Uhrwerk. Aber nach dem 21:26-Anschlusstreffer durch Aleksandar Svitlica hatte GWD zweimal Pech. Der gewohnt starke SG-Keeper Mattias Andersson entschärfte Versuche von Christoffer Rambo und Svitlica und somit auch den zaghaften Mindener Versuch, es noch einmal spannend zu machen und ein besseres Ergebnis zu erzielen.

 „Der Sieg ist klar verdient, aber wir haben vielleicht drei Tore zu hoch verloren. Da fehlte uns die Cleverness und letztlich auch die Kraft. Positiv war, dass wir in der zweiten Halbzeit weniger Gegentore bekommen haben“, sagte Perkovac, der jetzt auf einen Neuzugang am Kreis hofft, um die nächsten Spiele positiver zu gestalten. GWD Minden:

 Freitag 1, Rambo 6, Niemeyer 2, Schmidt 4/3 Siebenmeter, Svitlica 6, Doder 3.

Von Uwe Kläfker

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