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GWD im Pech

Handball GWD im Pech

Der Erstligist GWD Minden steckt kurz vor Ende der Hinrunde mitten im Abstiegskampf. Neben fehlenden Punkten machen den Grün-Weißen immer wieder neue Verletzungen zu schaffen.

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Niedergestreckt: Florian Freitag kommt nach dem Kopftreffer seines Mitspielers Christoffer Rambo mit einer leichten Gehirnerschütterung davon und darf Ende der Woche wieder trainieren.

Quelle: uk

Handball. Nun hat es auch noch Miladin Kozlina erwischt, der sich bei der 23:32-Niederlage gegen den THW Kiel einen Sehnen-Teilriss in der rechten Schulter zugezogen hat, aber nach Aussage von GWD-Mannschaftsarzt Jörg Pöhlmann nicht operiert, sondern „zum Glück konservativ behandelt werden kann“. Dennoch fällt der Halblinke für sechs bis acht Wochen aus.

 Die Liste der Verletzten ist lang und prominent, denn GWD muss weiterhin auf Sören Südmeier, Nenad Bilbija und Marco Oneto verzichten. Dass gegen den THW Kiel Florian Freitag vom eigenen Mitspieler Christoffer Rambo abgeschossen wurde, passt irgendwie ins momentane Gesamtbild von Pleiten, Pech und Pannen.

 Nach dem Sieg gegen den HSV Hamburg und der Verpflichtung von Magnus Jernemyr schien neuer Schwung ins Team zu kommen. Es folgte ein schwacher Auftritt inklusive 25:35-Niederlage in Melsungen. GWD-Trainer Goran Perkovac hat eine Kopfsache für die schwachen Leistungen in den Auswärtsspielen ausgemacht: „So wie in Melsungen dürfen wir nicht auftreten. Wir müssen auswärts mal richtig gut spielen. Es fehlt das Selbstvertrauen.“ Sorge bereiten vor allem die zum Teil hohen Niederlagen in Lemgo, Hannover, Bietigheim oder Balingen – Teams, denen GWD eigentlich auf Augenhöhe begegnen wollte. „Durch die zahlreichen Verletzungen haben wir noch nie komplett gespielt und kommen immer wieder aus dem Rhythmus“, sagt Perkovac.

Prominente Ausfälle: Sören Südmeier (von links), Marco Oneto, Nenad Bilbija und Miladin Kozlina.

Quelle: uk

 Der nächste Gegner heißt am Sonntag SC Magdeburg – ein Auswärtsspiel. Dass die Mindener ausgerechnet beim heimstarken SCM in der GETEC-Arena gewinnen, scheint derzeit ausgeschlossen. Danach stehen in diesem Jahr neben dem DHB-Pokalspiel gegen FA Göppingen (17. Dezember) noch das Derby gegen TuS N-Lübbecke (20. Dezember) und die Partie gegen den Aufsteiger SG BBM Bietigheim (27. Dezember) auf dem Programm. Dazwischen muss GWD am 23. Dezember noch bei der HSG Wetzlar antreten.

 Vor allem die Punkte aus den Heimspielen bis zur WM-Pause sind fest eingeplant. „Wenn wir dann 14 Punkte haben, ist alles in Ordnung“, weiß Perkovac. Derzeit steht GWD auf einem Abstiegsplatz, da die Bundesliga durch den eingeklagten Platz für HBW Balingen-Weilstetten einen zusätzlichen Absteiger stellen muss.

 Das rettende Ufer hat derzeit der Aufsteiger HC Erlangen erreicht, der mit elf Punkten einen Zähler mehr auf dem Konto hat als GWD. Der Bergische HC auf Rang 13 ist bereits fünf Punkte enteilt. Aber Perkovac bleibt optimistisch: „Der Bergische HC hat vergangene Saison ganz schnell 15 Punkte geholt, alle waren erstaunt. Dann sind aber nur noch sieben dazu gekommen. So ähnlich wird es auch den jetzigen Aufsteigern ergehen. Irgendwann kommen die Niederlagen. 28 bis 30 Punkte bleiben unser Ziel. Wir wussten, dass sich das Team erst einspielen muss.“

 Das bleibt aber Wunschdenken, wenn die Serie an Verletzungen nicht endlich ein Ende findet.

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