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Geheult vor Freude

Nacht des Sports Geheult vor Freude

Der Titelverteidiger tanzt weiter in der ersten Reihe. Unter dem neuen Namen „2nd origin“ haben die Streetdancer des MTV Obernkirchen erneut die Deutsche Meisterschaft in der Kategorie „Adults Meisterreihe“ geholt.

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Deutscher Meister: Die Obernkirchener Streetdancer „2nd origin“.

Quelle: pr.

Nacht des Sports. Über ein halbes Jahr lang hat sich die zehnköpfige Tanzgruppe auf die Deutsche Meisterschaft in Mannheim vorbereitet. Viel Schweiß floss im Training. Der Lohn für die intensive Arbeit war der DM-Titel. Zum Meisterteam gehören Trainerin Verena Feldmann (20 Jahre), Mareike Iselt (19), Noelle Sandner (18), Sara Fricke (19), Pia Godau (16), Maria Tonkunaite (18), Linda Jacob (20), Blerina Dormishi (16), Lukas Schukowski (19) und Salome Apriamashvili (17).

Nach dem Auftritt war die Trainerin mit der Darbietung nicht ganz zufrieden. „Es waren ein paar kleine Wackler und Fehler dabei, doch die Jury war anderer Meinung“, erklärt Feldmann. Bei der Verkündung war das Team kurz vor dem Ausrasten. „Wir haben schon gedacht, dass wir disqualifiziert worden sind, als unser Name bevor die Top-Drei verlesen wurden, immer noch nicht genannt war“, erinnert sich Tonkunaite. Als die Obernkirchener als Gewinner feststanden, liefen die Tränen. „Wir haben vor Freude geheult. Das kam völlig überraschend für uns, wir waren völlig platt“, erklärt Iselt. Danach ging es zur Meisterfeier in die Jugendherberge.

Mittlerweile ist die Gruppe auf acht Mitglieder geschrumpft. Schukowski und Apriamashvili haben aufgehört. „2nd origin“ geht ins letzte gemeinsame Jahr. „Die Trennung steht bevor. Durch das Studium können wir nicht mehr trainieren“, verkündet Sandner die Auflösung zum Jahresende. Doch bis dahin geben die Freundinnen weiter Vollgas. In den nächsten Monaten wollen sich die Obernkirchenerinnen bei den Regionalmeisterschaften für die Deutsche Meisterschaft qualifizieren. Sollte es diesmal nicht klappen, wäre aber keiner enttäuscht. „Wir genießen es, auf der Bühne zu stehen. Das ist dann Adrenalin pur“, erklärt Fricke den großen Reiz des Tanzens. „Wir sind aber auch eine richtig gute Truppe, verstehen uns prima. Es ist schon traurig, dass wir bald aufhören werden“, so Iselt.

Den nächsten Auftritt hat „2nd origin“ bei der Nacht des Sports am 11. März im Rathaussaal Bückeburg. „Da wollen wir die Leute begeistern und vielleicht wieder heulen vor Freude“, hofft Feldmann auf den nächsten Coup. seb

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