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Geißner gewinnt Nachwuchspreis

Reiten Geißner gewinnt Nachwuchspreis

Der Lippische-Westfälische Fahr- und Kutschenverein hat sein 20. Fahrturnier veranstaltet, das bei Fahrern und Besuchern ausgesprochen großen Anklang findet. Darunter Helena-Leonie Geißner vom RZuF Stadthagen, die sich den Nachwuchspreis gesichert hat.

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Die Stadthäger Nachwuchsfahrerin Helena-Leonie Geißner mit Beifahrer André Lehr aus dem Auetal siegen im Extertal in der Pony Trophy.

Quelle: Frevert

Reiten. Von Sylvia Frevert

„Mit den Nachnennungen waren weit mehr als sechzig, zum Teil sehr weit gereiste Gespanne unterwegs. Auch die Zahl der Besucher war größer als wir es uns erträumt hatten“, freut sich Ruth Herzog, Jugendwartin des nordlippischen Vereins, der derzeit – einmal abgesehen vom Vize-Vorsitzenden – komplett in Frauen-“Regie“ läuft.

Einen Titel sicherten sich die Schaumburger: Die 19-jährige Helena-Leonie Geißner vom Reitverein Stadthagen holte sich den Nachwuchspreis „Pony Trophy“ in der Klasse Zweispänner Ponys. Mit ihren beiden Welsh A-Schimmeln „Exclusiv’s Bonny“ und „Ramona’s Fenja“ landete die Turnier-Einsteigerin sowohl im Hindernisfahren als auch in der Dressur und damit ebenfalls in der kombinierten Wertung unter den ersten Dreien. Das bedeutete am Ende: Sieg in der Pony Trophy, einem von Fahrsportlern geförderten Preis für Turniereinsteiger.

Geißner ist im Stadthäger Ortsteil Wendthagen auf einem Pferdehof zu Hause, den ihr Vater Lothar Ahrenstedt betreibt. Der ist mächtig stolz auf seine Tochter, die erst vor zwei Jahren das erste Mal auf dem Kutschbock saß. So richtig Schwung kam in das Hobby Kutschfahren durch Geißners Lebensgefährten André Lehr, der im Auetal in einem Fahrbetrieb zu Hause ist. Er trainiert gemeinsam mit der Nachwuchsfahrerin und saß beim Wettbewerb als Beifahrer auf der Kutsche.

Neben der „Pony-Trophy“ wurden auch die Lippischen Meisterschaften ausgefahren. Der Titel für den Lippischen Meister der Zweispänner-Fahrer blieb in Nordlippe. Er geht an die Schwelentruper Ponyfahrerin Andrea Ringe (37), die zum dritten Mal den lippischen Meistertitel im Zweispänner holte. Ihre beiden Shetlandpony-Wallache „Spring“ und „Peter Pan“ gingen harmonisch in der Dressur und flott im Kegelfahren sowie im Gelände. Ein solch konstanter Erfolg kommt nicht von ungefähr. Andrea Ringe und ihr Ehemann Carsten trainieren ihre Ponys täglich. Immer mit von der Party ist Andrea Ringes Beifahrerin Franziska Hohmeier, ebenfalls aus Schwelentrup. Dazu Ringe: „Fahren ist Teamsport. Ohne Beifahrer geht nix“.

Einen Beifahrer, der gleichzeitig Besitzer des Pferdes ist, hat der Lippische Meister im Einspänner: der aus Steinheim stammende, für den Kutschverein Teutoburger Wald in Schlangen fahrende Andreas Fromme (48). Er wurde überragend Lippischer Meister der Einspänner mit dem Welsh D-Pony „Heristal Rika“, das im Besitz von Martin Matheus steht, der als Beifahrer am Samstag und Sonntag auf der Kutsche saß. In dieser Konstellation holte sich Fromme eine Zweitplatzierung beim Hindernisfahren im Kegelparcours Klasse A und den überragenden ersten Platz im Gelände mit Bestzeit in allen vier festen Hindernissen. Auch mit seinem zweiten Pferd, dem Haflinger „Magic Anton“ konnte Fromme punkten.

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