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Genialer André Gehrke

Handball Genialer André Gehrke

Gut gekämpft, aber verloren: Der VfR Evesen kassierte gegen den Bezirksliga-Spitzenreiter FC Eldagsen eine 2:4-Heimniederlage.

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Die Kampfbereitschaft stimmt: Evesens Tobias Werle (rechts) stoppt Eldagsens Flügelflitzer Till Engelhardt.

Quelle: ph

Den Unterschied machte André Gehrke aus. Der Eldagser Kapitän war der Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Gäste und bereitete drei Treffer blitzsauber vor.

In der ersten Halbzeit konnte der VfR Evesen die Partie ausgeglichen gestalten. Das Team von Trainer Torsten Westenberger gefiel durch eine hohe Laufbereitschaft und ging aggressiv in die Zweikämpfe. Allerdings strahlte das Heimteam nur wenig Torgefahr aus. Vor dem Eldagser Tor fehlte die Durchschlagskraft, die zwingenden Aktionen. Die erste gute Chance hatten die Gäste: Nach einem Fehler von Ugur Cakir war Steven Berger frei durch, aber der FC-Stürmer scheiterte an VfR-Keeper Alexander Teske. In der 37. Minute ging der Tabellenführer in Führung: Gehrke mit einem schönen Pass in den Lauf von Berger, der im Laufduell schneller als Cakir war und überlegt zum 0:1 einnetzte. Aber der VfR hatte die passende Antwort: Nach einem langen Ball legte FC-Verteidiger Julian Reygers die Kugel genau in die Füße von Kamal Hamo Walat. Der Eveser Angreifer fackelte nicht und traf aus 22 Metern genau in den Winkel zum 1:1-Halbzeitstand.

Nach dem Seitenwechsel agierte der FC Eldagsen im Stile einer Spitzenmannschaft. Die Defensive stand, ein ruhiger Spielaufbau und geniale Momente von Regisseur Gehrke brachten die Mannschaft von Trainer Milan Rukawina auf die Siegerstraße. Berger traf in der 51. Minute zum 1:2.

 Steve Goede (70.) erhöhte nach einem Zuckerpass von Gehrke auf 1:3. Der VfR gab sich noch nicht auf und verkürzte in der 87. Minute auf 2:3: Wieder legte der Eldagser Julian Reygers bei einem Abwehrversuch den Ball vor, Yasin Korkmazyigit traf humorlos ins rechte Eck. Die aufkeimende Hoffnung wurde aber fast im Gegenzug erstickt: Wieder Gehrke mit einem super Zuspiel, Yannik Gronau (89.) war frei durch und erzielte den 2:4-Endstand. In der Nachspielzeit sah Ugur Cakir wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote-Karte, Gehrke zirkelte einen Freistoß noch an die Latte.

 „Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Sie hat gekämpft, großes Engagement gezeigt und alles probiert. Leider waren wir vor dem gegnerischen Tor nicht zwingend genug“, zog Westenberger das Fazit.

VfR: Teske, Werle (79. Schönen), Menze, Cakir, Günes, Gräber, Adsiz, Brandhorst, Walat (66. Korkmazyigit), Gutsch (75. Zecevic), Tarak. seb

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