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Glück gehabt

Handball Glück gehabt

Mit einer gehörigen Portion Glück hat Oberligist HSG Schaumburg Nord das Derby gegen den MTV Großenheidorn mit 25:24 (14:9) gewonnen.

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Schenken sich nichts: Philipp Reinsch (links) von der HSG Schaumburg Nord und Bertrand Salzwedel vom MTV Großenheidorn.

Quelle: hga

Handball. Vor einer rappelvollen Tribüne hätte HSG-Torhüter Timo Wilke beinahe seine bis dahin hervorragende Leistung zunichtegemacht. Vier Sekunden vor der Schlusssirene hatte Wilke den Ball, warf ihn in Richtung Gäste-Tor, aber eben nachlässig. MTV-Keeper Timo Wegner fing den Ball an der Mittellinie ab, warf ihn sofort weiter, Björn Biester verpasste den plötzlich noch möglichen Ausgleich. Den verhinderte die HSG-Abwehr auf Kosten eines nach abgelaufener Spielzeit ausgeführten Freiwurfes, den Milan Djuric über das Tor setzte.

Entsprechend groß war der Jubel aufseiten der Gastgeber, HSG-Coach Jörg Hasselbring nahm es pragmatisch: „Wir führen nach der ersten Halbzeit, wir führen nach der zweiten Halbzeit, wir haben das Spiel gewonnen, damit hat sich die Geschichte.“ Für´s schöne Spielen bekämen weder er noch die Mannschaft Preise, man sei aus einer Serie von vier Heimspielen mit 7:1-Punkten gekommen, so Hasselbring. „Es ist eben so, dass wir von Woche zu Woche nach Trainingsbeteiligung und Verletzten experimentieren mussten“, sagte MTV-Coach Goran Krka. Seiner Mannschaft fiel in der ersten Halbzeit im Angriff nicht viel ein. „Wir machen vier, fünf Hundertprozentige nicht und kriegen ein Gegentor“, meinte Krka und konstatierte nach dem zweiten mit einem Tor verlorenen Spiel eine Ergebniskrise. In der vergangenen Saison habe man mit einer eingespielten Mannschaft das gewonnen, so der Coach.

Das Spiel nahm langsam Fahrt auf, ab dem 3:3 (10.) wurde es lebendiger, die Abwehrreihen griffen zu. Sieben Zeitstrafen für die Seeprovinzler, fünf aufseiten der HSG, es war ein beherzt geführtes Spiel. Beide Torhüter zeigten eine hervorragende Leistung, HSG-Keeper Wilke war in Hälfte eins besser, MTV-Keeper Wegner in Hälfte zwei. Vom 12:8 (24.) brachte die HSG eine 14:9-Führung in die Pause.

Die war beim 17:17 (46.) wieder dahin. Bis zum Ausgleich der Seeprovinzler führte die HSG 17:11, wirkte dann wie die Gäste im ersten Durchgang im Angriff ratlos, spielte zu langsam, der MTV kam Tor um Tor heran. Krka stellte auf eine 4:2-Abwehr um, die verursachte bei der HSG mehr Probleme als erwartet. Dazu wirkte sich die Einwechslung von Björn Biester für Bertrand Salzwedel positiv aus, Biester machte vier Tore. Beide Abwehrreihen investierten viel, das Spiel war umkämpft. Julian Frädermann traf dreimal in Folge zum 22:19 (53.), Großenheidorn verkürzte durch Marcus Nülle auf 24:25 (59.). Die HSG verteidigte durch den Derbysieg den dritten Tabellenplatz. hga

HSG: Julian Frädermann 6, Hengst 3, Blanke 3/2, Reinsch 2, Rose 2, Müller 2, Blazek 2, Lattwesen 1, Thieme 1, Sonne-born 1, Jannis Frädermann 1, Lüer 1.

MTV: Reese 5, Djuric 5/2, Biester 4, Lietke 3, Wölfel 2, Lindemann 2, Salzwedel 2/2, Borgmann 1.

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