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„Gut, aber nicht überragend“

Lokalsport / GWD „Gut, aber nicht überragend“

Mehr Held geht nicht: GWD-Keeper Jens Vortmann hielt seinen nervösen Vordermännern vor 2050 Zuschauern mit etlichen Paraden den Rücken frei und rettete in der 2. Halbzeit den enorm wichtigen ersten Heimsieg.

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Müde Helden feiern: Der erste Saisonsieg löste bei GWD Minden große Erleichterung aus.

Quelle: uk

Handball. Der VfL Gummersbach wurde beim 27:24-Sieg geschlagen auf die Heimreise ins Bergische Land geschickt. Bester Werfer war Nenad Bilbija mit neun Toren. „Endlich haben wird es geschafft. Ich will nicht überheblich klingen, aber wir waren heute die klar bessere Mannschaft“, sagte Mindens Trainer Goran Perkovac, der Sekunden nach dem Abpfiff mit der Mannschaft feierte.

Eine Offenbarung war vor allem die erste Halbzeit nicht. Kämpferisch top, ansonsten ließen die Mindener einige Wünsche offen. Obwohl GWD fast immer in Führung lag, reichte es nur zu einem 13:13-Remis zur Pause. Zweimal – bei 12:10 und 13:11 – hatten die Ostwestfalen mit mehr als einem Tor in Führung gelegen, aber der VfL Gummersbach fand immer eine Antwort. Oft waren es Fehler, vergebene Chancen, darunter ein verworfener Siebenmeter von Aljoscha Schmidt oder Zeitstrafen, die den Gästen in die Karten spielten. Mindens Keeper Jens Vortmann begann stark, ließ sich aber von der allgemeinen Nervosität anstecken und servierte Santos das 10:9 auf dem silbernen Tablett (23.). Neuzugang Christoffer Rambo deutet sein Können an, blies Gummersbach Keeper Carsten Lichtlein beim 13:11 (28.) mit einer „Granate“ glatt die Lichter aus. Bis zur Halbzeit machte sich GWD das Leben aber weiter selbst schwer.

Auch nach der Pause kämpften die Mindener mehr als sie spielten. Was der immer stärker werdende Vortmann hielt, wurde vorne mitunter leichtfertig vergeben. Das Spiel verlief sehr ausgeglichen, die Gäste führten nur zweimal beim 17:18 und 18:19. Zum Glück hatte Mindens Trainer Goran Perkovac einen Dalibor Doder auf der Bank, der nach seiner überfälligen Einwechslung mit wichtigen Toren erstmals für drei Tore Vorsprung sorgte – 23:20 und 24:21 (52.). Vortmann hielt Siebenmeter, er hielt Gegenstöße – nur die Mindener Fehlerquote blieb hoch. „Er war gut, aber nicht überragend“, fand Mindens Trainer Perkovac und hatte diese Meinung wohl exklusiv.

Es wurde noch mal spannend – 25:24 (58.). Dann war Christoffer Rambos Wurf irgendwie drin und Aleksandar Svitlicas Konter zum 27:24 bedeutete die Entscheidung und Erlösung – der erste Heimsieg war geschafft. „Dieses Team gibt nicht auf, alle können guten Handball spielen. Auch heute haben wir wieder große Moral gezeigt und sind nach Rückschlägen zurückgekommen“, freute sich Perkovac.

GWD: Rambo 4, Steinert 1, Tesch 3, Schmidt 3/1 Siebenmeter, Svitlica 3/2, Doder 4, Bilbija 9.

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