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HSG Exten-Rinteln verpflichtet U 21-Nationalspieler Rosvaldas Ramunis

Transfercoup HSG Exten-Rinteln verpflichtet U 21-Nationalspieler Rosvaldas Ramunis

 Der Regionsoberligist HSG Exten-Rinteln hat einen echten Transfercoup gelandet und den litauischen U21-Nationalspieler Rosvaldas Ramunis mit sofortiger Wirkung verpflichtet.

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Der HSG-Vorstand mit Christian Winter (von rechts), Matthias Wuttig und René Langejürgen (links) sowie Trainer Saulius Tonkunas freuen sich über die Verpflichtung des litauischen U21-Nationalspielers Rosvaldas Ramunis (Zweiter von links).

Quelle: seb

Handball (seb). „Wir waren zum Handeln gezwungen. Ohne Verstärkungen hätte der Abstieg aus der Regionsoberliga gedroht“, sagte HSG-Vorsitzender Christian Winter. Vor der Saison brachen beim aktuellen Tabellenelften wichtige Säulen weg. Torjäger Sebastian Pook wechselte in die Verbandsliga zur HSG Fuhlen-Hessisch Oldendorf. Abwehr-Ass Stefan Bergmann zog aus beruflichen Gründen nach Köln. Felix Kortemeier rückte ins zweite Glied, wollte eigentlich nur noch in der Reserve spielen, musste aber aufgrund von Personalmangel zuletzt in der Ersten aushelfen. Markus Grohn und Florian Brinkmeyer haben aufgehört.

 Die Neuen Fynn Lembke und Steffen Seifert sind Außenspieler, Benjamin Schumann kommt am Kreis zum Einsatz, und Niclas Hammelmann ist noch nicht spielberechtigt. „Wir brauchten dringend noch einen wurfstarken Rückraumspieler, der Alexander Ermakov entlasten kann. Wenn man die Chance hat, so eine Rakete zu verpflichten, muss man zuschlagen“, stellt Winter klar. Trainer Saulius Tonkunas ließ seine Kontakte in die litauische Heimat spielen und überzeugte den 19-Jährigen zu einem Wechsel. „Ich kenne die Familie gut, und Rosvaldas will sich in Deutschland ein neues Standbein aufbauen“, erläutert der HSG-Coach. Der 2,04 Meter große Rechtshänder ist ein wurfgewaltiger Halblinker.

 Über mehrere Wochen bastelte die HSG an diesem spektakulären Transfercoup. Zunächst gingen die Weserstädter auf Sponsorensuche, denn die HSG musste für 3000 Euro an Transferentschädigung aufkommen. „Wir haben innerhalb des Vereins einen Sponsor gefunden, der die Kosten übernimmt. Ohne diese Zuwendung hätten wir uns auch darauf nicht eingelassen“, versichert Winter. Der Sponsor will namentlich nicht genannt werden, freut sich aber, dem Verein helfen zu können. „Ich fühle mich der HSG eng verbunden und will den talentierten Jugendspielern eine Perspektive bieten. Da die HSG nicht so hoch spielt, verlassen uns Jahr für Jahr gute Nachwuchskräfte. Ich hoffe, dass uns Rosvaldas zum Klassenerhalt wirft und wir in den nächsten Jahren eine spielstarke Mannschaft aufbauen. Das liegt mir sehr am Herzen.“ Ramunis wird demnächst einen Deutsch-Kurs besuchen, um dann ab August nächsten Jahres eine Ausbildung anfangen zu können.

 Am vergangenen Wochenende gab der Neuzugang sein Debüt im HSG-Dress. Zehn Tore steuerte der 19-Jährige zum 25:25 gegen den Tabellendritten MTV Großenheidorn II bei. Der Rückraumhüne ließ dabei seine Stärken ein ums andere Mal aufblitzen. „Er braucht noch Zeit, muss sich erst noch an das Spielen ohne Patte und an die neue Mannschaft gewöhnen. In vier Wochen wird er noch besser sein“, ist sich Tonkunas sicher. „Ich bin gut von meinen neuen Mannschaftskameraden aufgenommen worden, aber ich brauche noch zwei, drei Wochen, um in Top-Verfassung zu sein“, sagte Ramunis nach den ersten 60 Minuten.

 Der HSG ist mit Torwart Marcel Leye aber noch ein weiterer Hochkaräter ins Netz gegangen. Nach achtjähriger Pause aufgrund von Verletzungen und beruflichen Verpflichtungen heuerte der 30-Jährige bei den Extenern an. Sein Kumpel Benjamin Schumann schleppte ihn mit zum Training. „Ich habe wieder großen Spaß am Handball, der Teamgeist ist super hier“, begründet Leye sein Comeback. GWD Minden bildete Leye in jungen Jahren aus, dann wechselte er zum TSV Hahlen in die Bezirksliga und spielte in der Westfalenauswahl. Sein Können stellte Leye bereits gegen den MTV Großenheidorn II unter Beweis.

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