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HSG schafft die Wende

HANDBALL HSG schafft die Wende

Der MTV Auhagen hat sich in der Frauen-Regionsoberliga durch einen 26:14 (13:7)-Heimsieg mit jetzt 8:6-Punkten auf den fünften Platz vorgeschoben.

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Ab durch die Mitte: Tomas Tonkunas steuert in Aerzen zwei Treffer zum Erfolg seiner HSG Exten-Rinteln bei. 

Quelle: Foto: tol

HANDBALL. Frauen: MTV Auhagen – HSG Lügde-Bad Pyrmont 26:14 (13:7).

 

 Der Tabellenvorletzte bemühte sich, den von Silke Fanslau trainierten Auhägerinnen das Leben schwer zu machen. Das gelang in der Anfangsphase mit Einläufern an den Kreis, wenn die MTV-Abwehr zu offensiv agierte. Der MTV bekam das Problem, auch durch die hervorragende Torfrau Pauline Mikolenaite, in den Griff, zog vom 7:3 auf 24:10 weg. In den Schlussminuten gelang den Gästen nur noch eine kleine Ergebniskorrektur. „Man hat wieder gesehen, dass wir die Überlegenheit nicht konsequent über 60 Minuten zeigen“, sagte Fanslau zum Pflichtsieg ihrer Mannschaft.

MTV: Krisiunaite 5, Binder 5/5, Staskute 4, Warnecke 3, Fiedler-Meyer 3, Alder 2, von Ohlen 2, Beigang 1, Konsog 1. MTV Großenheidorn II – Garbsener SC 20:14 (8:9).

 

 „Das wir nur 14 Gegentore zulassen, war schon korrekt“, freute sich MTV-Coach Gerd Müller über eine gute Abwehrleistung. Zunächst jedoch geriet die Landesliga-Reserve vom 5:5 auf 6:9 in Rückstand, glich beim 10:10 aus. Der Angriff wurde immer besser, die Abwehr ließ nichts mehr zu. Die Seeprovinzlerinnen zogen vorentscheidend auf 17:10 weg. „Eine runde Sache, es haben alle gespielt“, sagte Müller.

MTV:  Meyer 7, Porwit 4, DeRiese 3, N. Rindfleisch 2, Wundrack 2, Wegener 1, Utecht 1. HSG Exten-Rinteln – RSV Seelze 13:15 (4:7).

 

 „Wir haben ein paar Fehler zu viel gemacht und einfach zu viele freie Würfe verballert“, moniert HSG-Trainer Saulius Tonkunas. Dabei hatte die HSG einen Traumstart und führte nach 15 Minuten mit 4:1. Es folgte eine Verletzung von Kirsten Chmelnik und ein Bruch im Spiel. Bis zur Pause gelang der HSG kein Treffer mehr.

 Nach dem 13:14-Anschlusstreffer verpassten die Gastgeberinnen per Siebenmeter den Ausgleich und kassierten im Gegenzug das 13:15. „Wir haben nicht nur viele Großchancen verballert, sondern auch vier Siebenmeter. Das hat uns das Genick gebrochen“, analysiert der Litauer die Niederlage.

HSG: Bender 1, Esche 6, Voß 5, Timm 1. Herren: HF Aerzen – HSG Exten-Rinteln 22:27 (16:12).

 

 „Das wird nicht immer gutgehen, wenn wir regelmäßig die erste Hälfte verpennen“, schimpfte Trainer Saulius Tonkunas über die lasche Einstellung seiner Spieler in den ersten 30 Minuten. Bis zum 5:5 verlief die Partie ausgeglichen. Dann setzte sich Aerzen auf 8:5 ab. „Wir waren zu passiv in der Abwehr. Aus sieben Metern kann jede Mannschaft Tore werfen“, bemängelte der Litauer die schlechte Deckung seiner Jungs. Über 12:8 behauptete der Gastgeber zur Pause eine 16:12-Führung.

 Mit einer anderen Körpersprache stand die HSG nach der Pause auf dem Parkett. „Die Jungs haben eine tolle Reaktion gezeigt und ihre Leistungsstärke abgerufen“, lobte Tonkunas. Bereits nach fünf Minuten im zweiten Durchgang stand es 17:17. Die HSG ging in der Deckung nun aggressiver zu Werke, Aerzen fand keine Mittel mehr „Wir hatten endlich Kontakt zum Gegner“, erklärte der HSG-Coach. Über 20:18 setzten sich die Gäste auf 24:20 ab. Am Ende stand ein klarer 27:22-Erfolg für den Spitzenreiter auf der Anzeigetafel. In der nächsten Woche steht das Heimderby gegen den VfL Stadthagen auf dem Programm. „Dann müssen wir von der ersten Sekunde hellwach sein, sonst gibt es ein böses Erwachen“, glaubt Tonkunas.

HSG: Wendt 1, Grimuta 6, Ramunis 10, Albrecht 2, Ermakov 3, Bergmann 2, Tomas Tonkunas 2, Seifert 1. hga, seb

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