Volltextsuche über das Angebot:

16 ° / 13 ° Regenschauer

Navigation:
Harmening bezwingt den „Wilden Kaiser“

Leichtathletik / „Tour de Tirol“ Harmening bezwingt den „Wilden Kaiser“

Manfred Harmening, erfahrener Marathon- und Ultraläufer des VfL Bückeburg, fügte seiner beeindruckenden Laufhistorie ein weiteres Highlight hinzu. Der 64-Jährige startete bei der „Tour de Tirol“ im österreichischen Söll am Wilden Kaiser, einem Drei-Tages-Rennen über 73 Kilometer mit insgesamt 2400 Höhenmetern.

Voriger Artikel
Bork und Juchna führen TSV Hagenburg zum Remis
Nächster Artikel
Deckberger verlieren 0:3

Manfred Harmening

Quelle: pr.

Leichtathletik.  Die Herausforderung bei der Tour de Tirol liegt in den unterschiedlichen Distanzen, die an drei Lauftagen zu bewältigen sind. Die 1. Etappe ist ein 10- Kilometer-Lauf mit 220 Höhenmetern, der abends um 18 Uhr startet. „Dadurch war die Erholungszeit bis zum Start der 2. Etappe am nächsten Tag um 9.30 Uhr relativ kurz“, berichtet Harmening von den Anforderungen. Die 2. Etappe war ein Marathon, der mit seinen 2200 Höhenmetern den Teilnehmern alles abverlangte. Erschwerend kamen nach etwa zwei Stunden Laufzeit Dauerregen und Nebel hinzu. Nach 21 Kilometern ging es 6 Kilometer von 800 Metern auf 1550 Metern steil bergauf. Danach führte die Strecke leicht wellig bis auf 1650 Meter hinauf. Nach diesem Abschnitt ging es einige Kilometer steil den Berg hinunter bis auf 1100 Meter. Dort waren 38 Kilometer des Marathons absolviert und die letzten vier Kilometer sollten mit 700 Höhenmetern steil über eine Strecke bergauf führen, die im Winter als Skipiste schwarz markiert und somit extrem steil ist. Da sich das Wetter jedoch zunehmend verschlechterte und bereits zu Verletzungen bei einigen Sportlern geführt hatte, entschloss sich der Veranstalter, für die zweite Hälfte des Läuferfeldes das Rennen bei Kilometer 38 abzubrechen und sie nicht mehr auf den Schlussanstieg zu lassen. Darunter fiel auch Harmening, der nach 38 Kilometern bei 4:36 Stunden lag. „In Anbetracht der Umstände sicher eine vernünftige Entscheidung“, resümiert Harmening, dem für den nicht vollzogenen Schlussanstieg eine Stunde auf die 38-Kilometer-Zeit aufaddiert wurde.

 Nach dem kräftezehrenden Wettkampf stand am nächsten Tag die 3. Etappe auf dem Programm – zur Abwechslung eine ganz flache 3-Kilometer-Runde, die sieben Mal durchlaufen werden musste.

 Unter den 325 Teilnehmern aus 16 Nationen belegte Harmening mit der Zeit von 8:12 Stunden Platz 172. Dabei war Harmening mit seinen 64 Jahren der älteste Teilnehmer der Veranstaltung. In seiner Altersklasse belegte er in der Gesamtwertung sowie dem 10-Kilometer-Lauf (49:21 Minuten) und dem Halbmarathon (1:46,07 Stunden) jeweils Rang 2. Im Marathon belegt er Rang 4 in seiner Altersklasse und war damit bester Deutscher. cwo

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Hier geht es zu den Kandidaten und zur Abstimmung... mehr

Die besten Quoten für Hannover 96 findest du bei SmartBets.

Tippen Sie die Bundesliga-Ergebnisse an jedem Spieltag und gewinnen Sie tolle Tagestipppreise. Auf den Gesamtsieger der Saison 2017/18 wartet ein attraktiver Hauptgewinn. mehr